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Vergabelexikon
De-facto-Vergabe

Eine Vergabe, welche ohne öffentliche Bekanntmachung durchgeführt bzw. vergeben wird, wird als De-facto-Vergabe bezeichnet. In der Regel ist dieses Vorgehen rechtswidrig. Wird eine de-facto-Vergabe oberhalb der Schwellenwerte durchgeführt, so kann der übergangene Bieter eine Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages durch ein Vergabenachprüfungsverfahren erreichen. Dies ist gemäß § 135 Abs. 2 GWB auf 30 Kalendertage ab Kenntnis und auf sechs Monate nach Vertragsschluss begrenzt. Die Sechs-Monatsfrist kann der Auftraggeber durch eine freiwillige europaweite Bekanntmachung der Auftragsvergabe auf 10 Kalendertage verkürzen.

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Schulungen/Termine

24. Oktober 2019 | 9.30 bis 17.00 - 25. Oktober 2019
Berlin, 6. Deutscher Vergabetag 2019

5. November 2019 | 9.00 bis 17.30
Stuttgart, Bieten Sie mit! Basiswissen öffentliche Ausschreibungen

5. November 2019 | 9.00 bis 17.30
Stuttgart, Bieten Sie mit! Basiswissen öffentliche Ausschreibungen

13. November 2019 | 9.00 bis 13.30
Stuttgart, Vergaberecht in der Unternehmenspraxis - Erfolgreiche Teilnahme an Bauausschreibungen

Einen Überblick finden Sie hier.

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