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Nur sieben von 50 Sparkassen haben eine Frau im Vorstand

Nur sechs Prozent aller Vorstandsposten in den Sparkassen im Südwesten sind weiblich besetzt.
dpa/ROPI/Antonio Pisacreta)Stuttgart. Frauen sind in den Vorständen baden-württembergischer Sparkassen noch immer kaum vertreten. In den 50 kommunalen Kreditinstituten sind aktuell einer Analyse des Düsseldorfer Beratungsunternehmens Barkow Consulting zufolge nur sechs Prozent der obersten Führungspositionen mit Frauen besetzt. Weniger waren es nur in Rheinland-Pfalz (4,3 Prozent) und im Saarland, wo die Sparkassenvorstände ausschließlich männlich besetzt sind. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 9,5 Prozent.
Bislang gab es nur eine Vorstandsvorsitzende im Land
Sieben Sparkassen im Südwesten haben eine Frau in ihrem Vorstand, eine Vorstandsvorsitzende gibt es derzeit nirgends. Bislang hat es nur Ines Dietze ganz an die Spitze einer Sparkasse im Land geschafft. Nach vier Jahren als Vorstandschefin in Waiblingen wechselte sie 2021 nach Göttingen zur dortigen Sparkasse. Noch schlechter als bei den kommunalen Geldhäusern sieht es bei den Genossenschaftsbanken aus. Bei ihnen lag die bundesweite Frauenquote in den Vorständen 2024 bei 6,1 Prozent. Dabei stellen im gesamten Bankengewerbe die Frauen mit rund 60 Prozent der Belegschaft klar die Mehrheit.
In Baden-Württemberg haben folgende Sparkassen eine Frau im Vorstand: Sparkasse Hochrhein, Sparkasse Engen-Gottmadingen, Sparkasse Baden-Baden Gaggenau, Sparkasse Offenburg/Ortenau, Kreissparkasse Waiblingen, Sparkasse Heidelberg, Sparkasse Pforzheim Calw.