STUTTGART. Sie mussten Ställe ausmisten, das Vieh hüten, Felder umgraben – kurzum: knüppelharte Knochenarbeit ausführen. Und wenn es nur dabei blieb, hatte man fast noch Glück. Zwischen sechs und vierzehn Jahre alt waren die meisten der kleinen Gehilfen. Bis heute heißen sie Schwabenkinder, obwohl ihr Dasein mit Kindheit nicht mehr viel zu tun hatte. Sie waren billigstmögliche Arbeitskräfte. Und genau so wurden sie in der Regel behandelt.
Die Geschichte der saisonalen Arbeitsmigrati...
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