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Hier finden Sie aktuelle Meldungen, Ankündigungen oder Ausstellungshinweise zu Landeskunde und Regionalgeschichte.


Haus des Dokumentarfilms kann mehr Bestände digitalisieren

Dank der Förderlinie „Kunst und Kultur“ des Landes Baden-Württemberg kann das Haus des Dokumentarfilms jetzt weitere Filmdokumente digitalisieren. 50.000 Euro stellt das Wissenschaftsministerium zur Verfügung, um die historischen Dokumente für Wissenschaft und Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen. 

Digitalisiert werden Teile der Landesfilmsammlung (vgl. Beitrag in Momente 1/2017), unter anderem der Filmnachlass von Elenore Waldhör. Sie drehte ab den 1930er-Jahren Filme für den Natur- und Landschaftsschutz und leistete auf diesem Gebiet

Pionierarbeit. Auch der Filmnachlass von Werner Sattler umfasst einzigartige Natur- und Tieraufnahmen sowie zahlreiche Filme über Brauchtum, Handwerk und das bäuerliche Leben im Schwarzwald. Des Weiteren wurden aus den Beständen des Landesverbandes der Filmautoren Baden-Württemberg e.V. einige Filme, die für die Landesgeschichte Baden-Württembergs interessant sind, für die Digitalisierung ausgewählt. Dabei sind die Amateurfilme über die Seegförne im Winter 1962/63 und die Eisprozession über den Bodensee von Hagnau nach Münsterlingen am 12. Februar 1963 von besonderem Interesse. Sehr seltene Filmdokumente, die im Rahmen der Digitalisierung leichter zugänglich werden, stammen aus dem Filmbestand des Hauses der Heimat in Stuttgart. Hier liegt unter anderem Filmmaterial aus dem Alltag von Heimatvertriebenen aus dem Banat in einem Lager der frühen Nachkriegszeit vor.


Marktplatz Villingen-Schwenningen im Nationalsozialismus

Kommunen im Nationalsozialismus

Eine Tagung mit dem Titel „Kommunen im Nationalsozialismus“ veranstaltet Villingen-Schwenningen am 13. bis 14. Oktober gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein e.V. Damit reiht sich die Stadt in die Riege derjenigen Kommunen ein, die sich der Beschäftigung mit den Schreibtischtätern und Mitläufern der eigenen Gemeinde stellen. Vortragen werden unter anderem einschlägige NS-Forscher wie die Stadtarchivare Jürgen Klöckler (Konstanz), Ernst Otto Bräunche (Karlsruhe) und Roland Müller (Stuttgart). Ein öffentlicher Abendvortrag von Prof. Dr. Sabine Mecking erläutert die Stellung der Kommunen

im polykratischen Herrschaftsgefüge des Nationalsozialismus und mit einer Führung lassen sich sichtbare Spuren aus dem „Dritten Reich“ in der Stadt aufspüren.

Der Eintritt ist frei, Spenden und eine Anmeldung sind erwünscht. 

KONTAKT
Stadtarchiv Villingen-Schwenningen
Lantwattenstraße 4
78050 Villingen-Schwenningen
Tel. 07721/82-1810
stadtarchiv(at)villingen-schwenningen.de
www.villingen-schwenningen.de


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