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Hier finden Sie aktuelle Meldungen, Ankündigungen oder Ausstellungshinweise zu Landeskunde und Regionalgeschichte.


Augenzeugenbericht über Laufradfahrt 1817 entdeckt (Foto: GLA Karlsruhe N Klüber Nr. 209)

Mai 2017

Augenzeugenbericht über Laufradfahrt 1817 entdeckt

Pünktlich zum 200. Geburtstag des Fahrrades entdeckte das Generallandesarchiv Karlsruhe den Augenzeugenbericht über eine der ersten Fahrten von Karl Drais im Nachlass von Johann Ludwig Klüber (1762-1837). Der Mathematiker, Astronom und Kartograph Friedrich Ludwig Hoffmeister (1773-1853) hatte 1817 beobachtet, wie Karl Drais sein neues Laufrad im Schlossgarten von Mannheim präsentierte. 

Spürbar beeindruckt fertigte er einen detaillierten Bericht mit einer Skizze des neuen Gefährts an. Um die

neue Art der Fortbewegung zu beschreiben, verglich er sie mit dem Eislaufen: wie auf Schlittschuhen stößt man sich auf dem Laufrad mit den Füßen ab und muss außerdem bei beiden üben, bis man nicht mehr umfällt.

Besonders beeindruckt war Hoffmeister von der Geschwindigkeit, die Drais bei seiner Vorführung erreichte; er selbst habe es „kaum aushalten“ können, neben dem Rad herzulaufen, und die Fahrt sei überhaupt „ein Versuch, der sehr gut ausfiel“.

Bis Ende Mai 2017 ist das Original des Augenzeugenberichts im Generallandesarchiv zu sehen, zusammen mit anderen Archivalien zum Laufrad. Geöffnet ist das Archiv Dienstag bis Donnerstag von 8.30 – 17.30 Uhr, am Freitag von 8.30 – 19 Uhr sowie sonntags von 13 – 17.30 Uhr; der Eintritt ist frei.

Ort: Generallandesarchiv Karlsruhe, Nördliche Hildapromenade 3

Informationen zur Ausstellung


März 2017

Johann-Daniel-Schöpflin Preis 2017 vergeben

2017 geht der Johann-Daniel-Schöpflin Preis an Dr. Duncan Hardy und damit erstmals an eine fremdsprachige Arbeit. Der Preis zur Förderung der oberrheinischen Landesgeschichtsforschung wird seit 2008 etwa alle zwei Jahre vergeben und ist mit 2.000 Euro dotiert. Dr. Hardys Arbeit beschäftigt sich mit der Vernetzung der politischen Akteure im Oberrheingebiet des Spätmittelalters. Ausschnitte aus seiner Untersuchung wird er bei der Preisübergabe am 6. April 2017 um 19 Uhr im Generallandesarchiv Karlsruhe vorstellen. Dr. Duncan Hardy 

studierte mittelalterliche und neuere Geschichte in Oxford und wird ab Sommer 2017 als Juniorprofessor tätig sein. Auch der Namensgeber des Preises, Johann-Daniel Schöpflin, war Professor der Geschichte. Er lehrte in Straßburg und erforschte ab 1760 im Auftrag des Markgrafen Karl Friedrich von Baden dessen Familiengeschichte.

Ausnahmsweise wird in diesem Jahr zusätzlich ein außerordentlicher Förderpreis verliehen,er ist der knappen Juryentscheidung geschuldet. Die Heidelbergerin Vanessa Hilss erhält ihn für ihre Forschung über den deutschen Umgang mit der nationalsozialistischen Verfolgung der Sinti und Roma nach 1945.


Februar 2017

Gesellschaft Oberschwaben vergibt Promotionsstipendium

Die Gesellschaft Oberschwaben für Geschichte und Kultur e.V. schreibt ein Promotionsstipendium zur Erforschung der Geschichte Oberschwabens aus und krönt damit ihr Engagement für die wissenschaftliche Untersuchung und die Vermittlung der Geschichte und Kultur Oberschwabens. Interessierte können sich ab sofort bewerben. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Universitätsstudium im Bereich der historisch arbeitenden Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Gefördert werden 

Dissertationen, die sich mit der Geschichte und Kultur Oberschwabens auseinandersetzen. Die Höhe des Stipendiums beträgt 1.000 Euro monatlich, außerdem gibt es einen Betrag von bis zu 3.000 Euro für Archivreisen. Als Bewerbungsunterlagen einzureichen sind eine 5- bis 10-seitige Skizze des Forschungsprojektes, ein Lebenslauf, die Zeugnisse der Uni-Abschlüsse und ein Gutachten des Betreuers. Über die Anträge wird nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch entschieden. Bewerbungsschluss ist der 30. April 2017.

Kontakt:
Prof. Dr. Dietmar Schiersner, PH Weingarten Fach Geschichte, Kirchplatz 2, 88250 Weingarten,
Tel. 0751 / 501-8393, schiersner@ph-weingarten.de


Tandem des Mannheimer Velozipedclubs 1920er-Jahre (Foto: Stadtarchiv Mannheim)

Februar 2017

Tagung „200 Jahre Radsport“

Vor 200 Jahren rollte der badische Erfinder Karl Freiherr von Drais in Mannheim erstmals mit seinem „Laufrad“ durch die Straßen. Später war Mannheim über viele Jahre auch ein Zentrum des deutschen Radsports. Am 10. Juni 2017 findet daher die Tagung „200 Jahre Radsportgeschichte“ im John Deere Forum in Mannheim statt. Hierbei erfahren die Zuhörer spannende Ra(n)dnotizen aus Mannheim oder wechselvolle Vorträge zu Themen wie „Radsport und Doping“ oder „Deutsche Radsportler in der französischen Presse“. Veranstalter dieser Tagung sind

das Institut für Sportgeschichte Baden-Württemberg, das Hauptstaatsarchiv Stuttgart und das Stadtarchiv Mannheim.

Anmeldung und weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: zum Download


Februar 2017

Neue Aktivitäten des Denkstättenkuratoriums Oberschwaben

Am 20. Januar 2017 hat sich das Denkstättenkuratorium NS-Dokumentation Oberschwaben zur Jahresversammlung in Weingarten getroffen. Die mehr als 40 Vertreter von Mitgliedsinstitutionen waren sich einig, dass die Vernetzung unter den Gedenkstätten weiterhin eine Voraussetzung für gute Arbeit ist. Daher bleibt das Kuratorium in diesem Bereich auch im Jahr 2017 aktiv. Besonders im Fokus stehen außerdem Forschung und Bildungsarbeit. Im vergangenen Jahr hat sich das 

Denkstättenkuratorium hauptsächlich mit dem Aufbau der „Galerie der Aufrechten“ beschäftigt – eine Ausstellung mit derzeit 60 künstlerischen Portraits von Menschen aus dem Widerstand. Auch in diesem Jahr ist die Ausstellung ein wichtiger Bestandteil der Arbeit, sie ist vom 4. April bis 18. Mai im Sächsischen Landtag in Dresden zu sehen.

Regelmäßige Informationen über das Denkstättenkuratorium bietet die Homepage www.dsk-nsdoku-oberschwaben.de.


Die Initiative zu den im Februar zum dritten Mal stattfindenden Ellwanger Tagen „Lebendige Geschichte“ ging von dem Pleidelsheimer Alamannendarsteller Jürgen Heinritz aus, der schon verschiedentlich im Alamannenmuseum zu Gast war. (Foto: Museum)

Januar 2017

3. Ellwanger Tage „Lebendige Geschichte“

Am 18. und 19. Februar 2017 finden im Alamannenmuseum Ellwangen bereits die 3. Ellwanger Tage „Lebendige Geschichte“ statt. Bei dieser Fortbildungsveranstaltung möchte das Museum engagierten Geschichtsdarstellern die Möglichkeit bieten, ihre Darstellung gezielt auszubauen und ihr Vermittlungskonzept professioneller zu gestalten.


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