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Gewerkschaften wollen 10,5 Prozent mehr Geld, Kommunen halten das für nicht finanzierbar

Frank Werneke (links), Vorsitzender der Gewerkschaft Verdi, und Ulrich Silberbach, dbb Beamtenbund, scheinen sich auf die anstehenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst zu freuen.

picture alliance/dpa | Wolfgang Kumm)

STUTTGART. Joachim Wollensak , Hauptgeschäftsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbands, hat die Tarifforderung von Verdi und Beamtenbund als nicht finanzierbar bezeichnet. Die Kommunen hätten in ihren Haushaltsplänen weit niedrigere Lohnsteigerungen eingeplant. Wollensak verwies im Gespräch mit dem Staatsanzeiger auf steigende Preise und die drohende Rezession, die auch die Kommunen träfen.

Die Gewerkschaften hatten Anfang der Woche ihre Forderung für den öffentlichen Dienst bei Bund und Länder präsentiert: 10,5 Prozent Lohnerhöhung, mindestens aber 500 Euro. Im Januar beginnen die Tarifverhandlungen. Landesbeschäftigte und Kommunalbeamte sind nicht betroffen. Dort steigen die Bezüge zum 1. Dezember um 2,8 Prozent.

„Hammerharte Verhandlungen“

Verdi-Bundeschef Frank Werneke begründete die hohe Forderung damit, dass die Inflation „tiefe Löcher in die Haushaltskassen der Beschäftigten“ reiße. Außerdem steige die Arbeitsbelastung, etwa durch die Zunahme an Flüchtlingen. „Das werden hammerharte Verhandlungen“, sagte der Bundeschef des Beamtenbunds, Ulrich Silberbach.

Ist die Verdi-Tarifforderung von 10,5 Prozent gerechtfertigt?
  • Ja 79%, 233 Stimmen
    233 Stimmen 79%
    233 Stimmen - 79% aller Stimmen
  • Nein 21%, 62 Stimmen
    62 Stimmen 21%
    62 Stimmen - 21% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 295
13. Oktober 2022 - 20. Oktober 2022
Die Umfrage ist beendet.
Michael Schwarz

Redakteur Politik und Verwaltung

0711 66601-599

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