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Glosse

Grönemark

Keiner beherrscht die Kunst, den US-Präsidenten um den Finger zu wickeln, so meisterhaft wie der Nato-Generalsekretär. Und doch ist es mit dem Grönemark-Deal in Davos nichts geworden. Eine Glosse von Michael Schwarz.
Zwei Männer im Anzug schütteln sich die Hand, goldene Verzierung im Hintergrund.

Worüber hatten wir noch gesprochen?

Alex Brandon)

Als hätte er als Vizekanzler und Finanzminister nicht schon genug zu tun, setzt Lars Klingbeil sich auch noch für ferne Länder ein. Ganz im Sinne des Internationalismus‘, der der SPD ja nicht nur schöne Stunden beschert hat. „Dass wir an der Seite Grönemarks stehen“, daran bestehe kein Zweifel, ließ er kürzlich verlauten. Auch wenn er nicht wisse, was Mark Rutte in Davos mit Donald Trump besprochen habe.

Macron sagt „for sure“

Das weiß die Welt noch immer nicht, aber eines scheint gewiss: An Grönemark hat Trump kein Interesse. Das ist einerseits traurig, weil diese Region mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Andererseits ist sie damit nicht allein. Noch schlimmer geht es der Partei, die Klingbeil leitet, speziell im Südwesten. „For sure“, wie Emmanuel Macron sagen würde: Da müssen sich die Grönen wahrlich nicht verstecken.

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