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Neubauten

Das neue Medienhaus für Stuttgart nimmt Gestalt an

Der Stuttgarter Gemeinderat hat den Bau des Stuttgart Moving Image Center (SMIC) beschlossen, der Baubeginn ist für März geplant. Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) verwies auf Auflagen zu sinkenden Betriebs- und Baukosten.
Moderne Gebäude mit Glasfassade, Menschen auf Vorplatz, Bäume im Vordergrund.

Der Bau des Stuttgart Moving Image Center (SMIC) soll im März beginnen, 2029 soll der Betrieb bereits starten.

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Stuttgart. Das Stuttgart Moving Image Center (SMIC) nimmt Gestalt an. Der Gemeinderat hat Ende Januar mit 41 zu 14 Stimmen seinen Bau beschlossen. Im März ist der Baubeginn geplant.

Ein „nach deutschen Maßstäben neuartiger Kulturbau“ soll es werden, wie es der Gründungsdirektor des neuen Filmhauses Lars Henrik Gass im Herbst beim Gespräch mit unserer Zeitung formulierte. Was das genau heißt: Der Bau im Herzen der Stadt soll nicht allein Kinosäle, Labs, Workshop-Räume und Studios beherbergen und ein interdisziplinäres, medienpädagogisches und kulturell hochwertiges Programm bieten, sondern auch ein offenes Haus für die Stadtgesellschaft sein. Damit wäre es bundesweit einzigartig.

„In einer Gesamtabwägung sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass wir den bereits fahrenden Zug nicht mehr stoppen sollten“, sagt Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) zur Entscheidung. „Wir haben dem Gemeinderat deswegen empfohlen, einen Baubeschluss zu fassen – allerdings mit der Auflage, dass die laufenden Betriebskosten unter anderem in Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg deutlich reduziert werden müssen.“ Außerdem gebe es die Auflage, dass bei den Baukosten alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden müssen.

2029 soll der Neubau fertig sein und in der zweiten Hälfte des Jahres dann eröffnet werden. Die veranschlagten Gesamtkosten Stand jetzt: rund 115 Millionen Euro. Enthalten sind darin auch Risikopuffer sowie Prognosen für Baupreissteigerungen.

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