Barrierefreiheit: Behindertenbeauftragte Simone Fischer gegen Standard-Senkung

dpa/Zoonar | Robert Kneschke)

STUTTGART. Die Behindertenbeauftragte der Landesregierung, Simone Fischer, warnt davor, wegen der Krise Abstriche bei der Kinderbetreuung und bei staatlichen Standards im Wohnungsbau zu machen. Aus ihrer Sicht komme es nicht infrage, in der Landesbauordnung bei der Barrierefreiheit in neuen Wohnungen Rückschritte zu machen, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

„Es geht dabei nicht um die Frage von Standards, sondern um Grund- und Menschenrechte. Diese sind unteilbar“, sagte Fischer. Es könne nicht sein, dass ältere, behinderte oder pflegebedürftige Menschen und Kinder mit Behinderungen und ihre Familien „unter den aktuellen Forderungen unter die Räder kommen“. Für viele Menschen sei Barrierefreiheit ein „must have“, damit sie überhaupt in ihrem Alltag zurechtkämen. In der grün-schwarzen Koalition wurde zuletzt die Forderung nach Abstrichen bei bestimmten staatlichen Standards lauter. Dies forderten auch Kommunen im Land.

Sollen in der Krise Standards für Barrierefreiheit gesenkt werden?
  • Nein 64%, 57 Stimmen
    57 Stimmen 64%
    57 Stimmen - 64% aller Stimmen
  • Ja 36%, 32 Stimmen
    32 Stimmen 36%
    32 Stimmen - 36% aller Stimmen
Stimmen insgesamt: 89
15. September 2022 - 22. September 2022
Die Umfrage ist beendet.
Quelle/Autor: sta/lsw

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