Viele Wirte entscheiden sich für 2G-Regel

In der Gastronomie in Baden-Württemberg setzen immer mehr Betriebe darauf, nur noch Genesene oder Geimpfte als Gäste zuzulassen.

dpa/ CHROMORANGE/Michael Bihlmayer)

STUTTGART. Viele Wirte gehen dazu über, nur noch Geimpfte und Genesene in ihr Lokal zu lassen. Darüber berichtet die Stuttgarter Zeitung. Die 2G-Regel, die Wirten seit kurzem die Beschränkung auf Geimpften und Genesene erlaubt, befreit von der Maskenpflicht im Innenbereich.

Die Neigung der Wirte, auf 2G umzusteigen, habe auch mit der Komplexität der Materie zu tun: So gelte bei 3G selbst in Tanzlokalen, die über eine Belüftungsanlage und einen Virenfilter verfügen, die Maskenpflicht – nicht auf der Tanzfläche, aber beim Gang zur Toilette.

2G soll auch in der Fasnacht für Saalveranstaltungen gelten. Draußen reicht ein Hygienekonzept, so Uwe Lahl, Amtschef im Sozialministerium.

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga ist mit der Lage unzufrieden. Die Branche trage die Hauptlast der Pandemie. Verbandssprecher Daniel Ohl sagte den Stuttgarter Nachrichten: „Wir vermissen, dass das Land mal sagt, ab welcher Impf- und Genesenenquote wir durch sind.“

Sollen alle Restaurants und Vergnügungsstätten die 2-G-Regel anwenden?
  • Nein 54%, 63 Stimmen
    63 Stimmen 54%
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21. Oktober 2021 - 28. Oktober 2021
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Michael Schwarz

Redakteur Politik und Verwaltung

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