Themen des Artikels

Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen

Wirtschaftspolitik

IHK kritisiert fehlende Wirtschaftslinie in Stuttgart

Die IHK Region Stuttgart kritisiert fehlende wirtschaftspolitische Impulse und mangelnde Kommunikation der Stadt. Was die Wirtschaftskammer konkret von Oberbürgermeister Nopper fordert.
Hohes Gebäude mit Uhrturm, beleuchtete Fenster, blauer Himmel im Hintergrund.

Die Stadt Stuttgart musste vor Weihnachten einen Sparhaushalt aufstellen, unter anderem wegen eines Einbruchs bei der Gewerbesteuer.

IMAGO/imageBROKER/Michael Weber)

Stuttgart. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart bemängelt bei Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) zu wenig Einsatz für die Belange der Wirtschaft der baden-württembergischen Landeshauptstadt . IHK-Geschäftsführerin Susanne Herre monierte in den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“ zugleich die Kommunikation der Kommune: „Erstens wird die Gewerbesteuer erhöht, ohne dass die Stadt zuvor mit der Wirtschaft gesprochen hat. Wir haben davon aus der Zeitung erfahren. Und zweitens fehlt eine erkennbare wirtschaftspolitische Linie.“

Herre sagte, Stuttgart sei eine tolle Stadt, doch wirtschaftspolitische Belange würden nicht ausreichend berücksichtigt. „Stadtpolitik und Verwaltung greifen diese Anliegen nicht auf und übersetzen sie nicht in eine klare Strategie. Wenn das nicht geschieht, kommt die Wirtschaft nicht in Schwung.“ Die Stadt könne zwar weder Welt- noch Zollpolitik beeinflussen, aber sie könne an vielen Stellschrauben drehen.

„Es geht um Behördeninfrastruktur und Investitionsklima“

„Es geht um Behördeninfrastruktur und Investitionsklima. Es muss attraktiv sein, hier zu investieren, und Investitionen müssen zügig umgesetzt werden können“, so Herre. Die Stadt könnte direkt ansetzen, indem sie Verwaltungsprozesse verschlanke, die Digitalisierung vorantreibe sowie ein funktionierendes Baurechtsamt und eine effiziente Ausländerbehörde sicherstelle.

In Stuttgart sind Porsche und Mercedes-Benz oder auch Mahle beheimatet. Die Kommune musste vor Weihnachten einen Sparhaushalt aufstellen. Unter anderem gab es einen drastischen Einbruch bei der Gewerbesteuer. (dpa/lsw)

Nutzen Sie die Vorteile unseres

Premium-Abos. Lesen Sie alle Artikel aus Print und Online für

0 € 4 Wochen / danach 199 € jährlich Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung in Baden-Württemberg Jetzt abonnieren

Lesen Sie auch