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Schülerzahlen steigen an Grundschulen und weiterführenden Schulen

Im Schuljahr 2024/25 gab es in Baden-Württemberg 419.100 Grundschüler.
IMAGO/imageBROKER/Unai Huizi)Stuttgart. Weiterhin steigende Zahlen von Schülern treffen in Baden-Württemberg auf gleich mehrere Reformvorhaben. Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Landesamts müssen Grundschulen mit mehr Kindern als im Vorjahr rechnen, parallel zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ein Ganztagsangebot ab Herbst und zur Einführung der Juniorklassen später.
Im Schuljahr 2024/25 gab es in Baden-Württemberg 419 100 Grundschüler, nach einem Zuwachs seit 2020/21 um 38 900 oder knapp zehn Prozent. 2028/29 wird es rund 442 700 Erst- bis Viertklässler geben, einschließlich der dann neu gebildeten Juniorklassen. Die Kinder, die sie besuchen, sind laut Kultusministerium offiziell eingeschult – im Gegensatz zu Kindern in Grundschulförderklassen – und tragen deshalb zusätzlich zum Wachstum der Schülerzahl an Grundschulen bei.
Nach 2029 wird ein Rückgang der Schülerzahlen erwartet, während weiterführende Schulen logischerweise weiterhin mit einem Plus zu rechnen haben: Gegenüber der Schülerzahl von 734 000 im Schuljahr 2024/25 erwarten die Statistiker dort bis 2032 einen Spitzenwert von 798 900, bevor, wie es heißt, „mit einem kontinuierlichen Rückgang gerechnet werden kann“.
Auch der Grund für den Anstieg ist ermittelt: die seit 2016 gestiegene Zahl der Geburten. Im Coronajahr 2021 erreichte sie den langjährigen Höchstwert von 113 500. Nach 2022 ging die Zahl der Geburten in Baden-Württemberg dagegen stark zurück.