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Eckgespräch

The Länd unter

Der Onlineshop der Imagekampagne The Länd wurde gehackt. Für die betroffenen Kunden ist das ärgerlich, für das Land eher peinlich, meint Jürgen Schmidt.
Hand hält schwarze Brille mit gelben Gläsern, Aufschrift "THE LAND".

Der Verkauf der Fän-Artikel von The Länd ist derzeit eingestellt, weil der Onlineshop gehackt wurde. Doch allzu groß war das Interesse an Brillen, Mützen oder Hoodies ohnehin nicht.

Imago/Arnulf Hettrich)

Wir sind es gewohnt, dass Unternehmen, Kommunalverwaltungen oder auch einmal der Bundestag von Hackern angegriffen wird. Doch was sich Cyberkriminelle zwischen den Jahren erlaubt haben, trifft Baden-Württemberg oder zumindest diese Landesregierung ins Mark. Denn das Ziel der Hacker war der Onlineshop der Fänpäge von The Länd. Das ist nichts anderes als ein Angriff auf die Identität des Landes, schließlich hat die Imagekampagne dafür gesorgt, dass Baden und Schwaben nicht nur als diejenigen wahrgenommen werden, die kein Hochdeutsch können, sondern auch kein Englisch.

Nur 1,6 Prozent der Baden-Württemberger nutzen den Shop

Für die betroffenen Kunden ist der Vorfall ärgerlich, schließlich haben einige von ihnen Geld verloren, wenn auch nicht mehr als dreistellige Beträge, wie das Staatsministerium mitteilte. Für die Regierungszentrale ist der Hack peinlich und das gleich doppelt. Zum einen musste sie einräumen, dass es eine Sicherheitslücke gegeben hat, und das in so einem wichtigen Regierungsportal. Und zum Zweiten kam so ans Licht, wie wenige Menschen den The-Länd-Shop nutzen. 184 000 klingt erst einmal gar nicht so wenig, doch rein rechnerisch sind das gerade einmal 1,6 Prozent der Südwest-Bürger.

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