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Besuch bei den Spezialkräften

Pistorius beim KSK: Land- und Bündnisverteidigung im Fokus

Der Verteidigungsminister besucht die Kommandosoldaten des Heeres. Er betont nach Reformen, der Ruf des Verbandes sei wieder vollständig hergestellt.
Ein Mann vor einem Soldaten in Tarnkleidung und Helm mit Kamera.

Boris Pistorius (SPD, l), Bundesverteidigungsminister, unterhält sich während eines Besuchs des Kommando Spezialkräfte (KSK) mit einem Kommandosoldaten.

dpa/Marijan Murat)

Calw. Verteidigungsminister Boris Pistorius hat die besondere Rolle des Kommandos Spezialkräfte (KSK) bei der Landes- und Bündnisverteidigung betont. Das sei die zentrale Aufgabe, auf die sich das KSK vorbereite, sagte der Minister bei einem Besuch in der Graf-Zeppelin-Kaserne in Calw, wo der Verband seinen Heimatstandort hat. 

Das Kommando Spezialkräfte sei einer der „Top-Elite-Verbände des Heeres für ganz außergewöhnliche, wichtige und meistens sehr gefährliche Einsätze“. Er habe sich bei dem Besuch erneut von den in vielen Fällen einzigartigen Fähigkeiten des KSK überzeugt.

Pistorius bezeichnete den nach rechtsradikalen Vorfällen dem Verband verordneten Reformprozess als erfolgreich. „Der Ruf des KSK ist zu 100 Prozent wiederhergestellt“, sagte der Minister. Er sagte auch: „Und es gilt hier wie anderswo ganz grundsätzlich und ohne Ausnahme, die freiheitliche demokratische Grundordnung verteidigen wir immer auch nach innen. Fehlverhalten wird nicht toleriert und geahndet.“

KSK hält sich weiter für Rettung von Deutschen im Ausland bereit

Das Kommando Spezialkräfte zählt mehr als 1500 Soldaten. Dass für die Männer und Frauen die Landes- und Bündnisverteidigung wieder der Schwerpunkt der Aufgabe ist, ist eine Konsequenz aus dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Zu dieser Aufgabe gehört auch die Fähigkeit, feindliche Hochwertziele, die eine operative oder strategische Bedeutung haben, zu bekämpfen oder für die militärische Führung Informationen über den Gegner zu gewinnen.

Weiterhin ist das KSK darauf vorbereitet, Deutsche aus Kriegs- oder Krisengebieten zu retten und Verschleppte notfalls auch gegen Widerstand am Boden freizukämpfen. Zum Aufgabenbereich gehört zudem, im Rahmen internationaler Einsätze Gesuchte („Zielpersonen“) festzusetzen und Spezialkräfte von Partnerstaaten auszubilden. (dpa)

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