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Pflege

Steigende Gehälter in den Pflege- und Gesundheitsberufen

Ärzte zählen mit über 100.000 Euro zu Top-Verdienern
Zwei Personen in blauer Kleidung bei einem Brutkasten mit Monitoren im Krankenhaus.

Gehälter in Gesundheits- und Pflegeberufen sind 2026 weiter gestiegen.

IMAGO/Olaf Döring)

Düsseldorf. Die Gehälter in Gesundheits- und Pflegeberufen sind 2026 weiter gestiegen. Das zeigt der aktuelle Stepstone‑Gehaltsreport 2026, wie das Pflegeportal www.bibliomed-pflege.de mitteilt. Der Report basiere auf über 1,3 Millionen Datensätzen und gibt einen detaillierten Überblick über Vergütungen in allen Berufsgruppen.

Demnach liegt das bundesweite Durchschnittsgehalt im Bereich Gesundheits‑ und Pflegeberufe bei 53.000 Euro brutto. Besonders gut schneiden den Angaben zufolge Tätigkeiten in der Gesundheits- und Krankenpflege, Rettung und Geburtshilfe ab: Sie erreichen ein Jahresmediangehalt von 58.000 Euro und liegen damit klar über dem Durchschnitt vieler anderer systemrelevanter Berufe.

Beschäftigte in sozialen Berufen beispielsweise in Erziehung und Sozialarbeit, erzielen demnach im Median 52 500 Euro. Und auch die Altenpflege bleibe ein vergleichsweise stabiles Gehaltsfeld: Hier beträgt der Durchschnitt 52.250 Euro, während die Arzt‑ und Praxishilfe bei 49.000 Euro liegt. Im oberen Segment rangieren Ärztinnen und Ärzte mit 105.500 Euro. In Baden-Württemberg liegt das Jahresmediangehalt von Ärzten sogar bei 107.750 Euro.

Es bleiben allerdings geschlechterspezifische Unterschiede bestehen. Der Report weist einen unbereinigten Gender‑Pay‑Gap von 9,3 Prozent aus. Der Gender-Pay-Gap vergleicht den durchschnittlichen Bruttostundenlohn aller Männer und Frauen ohne Unterschiede in Beruf, Branche, Arbeitszeit, Position oder Qualifikation. Männer verdienen im Median 56.250 Euro, Frauen 51.000 Euro. Selbst bei gleicher Qualifikation und Position liegt die Lücke bei 4,4 Prozent. (rik)

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