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Bürgerentscheid

Offenburger entscheiden über die Zukunft ihres Flugplatzes

Was wird aus dem Flugplatz am südlichen Offenburger Stadtrand? Darüber stimmt die Stadt bei einem Bürgerentscheid am 8. März parallel zur Landtagswahl ab. Oberbürgermeister Marco Steffens (CDU) sowie ein Großteil des Gemeinderates können sich auf dem 28 Hektar großen Gelände ein Gewerbegebiet vorstellen, Umweltverbände und Freizeitflieger sind dagegen.
Propeller eines kleinen Flugzeugs auf Wiese bei Sonnenuntergang.

Gibt es bald einen Flugplatz weniger in Baden-Württemberg?

IMAGO/Pond5 Images)

Offenburg. Mehr als zwei Drittel des Flugplatzes soll bebaut werden, ein knappes Drittel werde renaturiert, so die Planungen der Verwaltung. Die Flächen würden dringend für das örtliche Gewerbe gebraucht. Bodenversiegelung und Verkehrsbelastung sowie die Hobby- und Hagelfliegerei führen die Gegner ins Feld. Nachdem OB Steffens vor drei Jahren mit einem Antrag gescheitert ist, hatte sich der Gemeinderat im November 2025 auf einen Bürgerentscheid zu der Frage verständigt.

Juristischer Streit

Gegen die Infobroschüre der Stadt zum Bürgerentscheid wehrte sich jüngst ein Bürger vor dem Freiburger Verwaltungsgericht. Der Eilantrag blieb allerdings erfolglos. Die mittlerweile rechtskräftige Entscheidung bescheinigt der Stadt, in der Broschüre sachlich informiert zu haben. Unparteiisch müsse sie aber anders als bei Wahlinformationen nicht sein. Dass die Stadt behauptet, das Gebiet bleibe „ohne nachteilige Klimawirkung“, geht für das Gericht in Ordnung. Solche Folgen ließen sich sicher erst nach dem Bau feststellen, da gebe es einen Einschätzungsspielraum.

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