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Arbeitslosenzahlen

Der Arbeitsmarkt bleibt weiter unter Druck

Trotz der leicht sinkenden Arbeitslosenzahlen bleibt die Lage in Baden-Württemberg angespannt. Besonders junge Menschen sind zunehmend betroffen, wie aktuelle Daten zeigen.
Logo der Agentur für Arbeit auf dunklem Gebäude, blauer Himmel.

Trotz saisonalem Rückgang bleibt die Arbeitslosigkeit in Baden-Württemberg auf hohem Niveau.

IMAGO/Ardan FUESSMANN)

Stuttgart. Die Arbeitslosenquote ist im März leicht auf 4,7 Prozent gesunken. Das ist nach Angaben der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit aber saisonüblich. Die Arbeitslosigkeit verharrt weiterhin auf einem hohen Niveau und liegt seit Januar 2026 über der Marke von 300.000 arbeitslosen Menschen.

Iran-Krieg verzögert Belebung

Vor allem die Arbeitslosigkeit bei jungen Menschen unter 25 Jahren steigt. Im Südwesten sind derzeit auch weniger Ausbildungsstellen gemeldet als noch vor einem Jahr. Am stärksten ist der Rückgang bei Ausbildungsstellen in der Industrie und im Handel. „Der Arbeitsmarkt bleibt unter Druck“, sagt Martina Musati, Chefin der Regionaldirektion. Für dieses Jahr rechnet die Bundesagentur für Arbeit zwar noch mit einer leichten wirtschaftlichen Erholung. Doch die Impulse für den Arbeitsmarkt werden sich wohl aufgrund des Iran-Kriegs um einige Monate verschieben.

Zugleich ruft sie die Unternehmen auf, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihre Ausbildungsbereitschaft hochzuhalten. Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) ergänzt: „Unsere Hoffnung muss sein, dass diese potenziellen Fachkräfte zeitnah in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Andernfalls drohen langfristige Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft.“ (schl)

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