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Zuckerproduzent

Südzucker rutscht noch tiefer in die roten Zahlen

Das Unternehmen mit Sitz in Mannheim geht mit großen Verlusten aus dem Geschäftsjahr 2025/2026 hervor. Was das für die Aktionäre bedeutet - und was Südzucker für das laufende Jahr erwartet.
Packung mit der Aufschrift "Südzucker Feiner Rübenzucker", buntes Jubiläumsdesign.

Der Umsatz von Südzucker sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um fast 14 Prozent auf 8,35 Milliarden Euro.

IMAGO/Udo Herrmann)

Mannheim. Ein schwieriges Zuckergeschäft und hohe Abschreibungen haben dem Südzucker-Konzern mit Sitz in Mannheim ein weiteres Verlustjahr eingebrockt: Im Ende Februar abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich ein Verlust von 362 Millionen Euro, wie das im SDax notierte Unternehmen mitteilte. Im Jahr zuvor hatte das Minus noch 78 Millionen Euro betragen. Der Umsatz sank im Vergleich um fast 14 Prozent auf 8,35 Milliarden Euro.

Nach einer saftigen Dividendenkürzung bereits ein Jahr zuvor soll es für die Aktionäre diesmal überhaupt kein Geld mehr geben. Dies hatte Europas größter Zuckerproduzent bereits im Frühjahr angekündigt. Als Gründe nannte er seinerzeit das anhaltend schwierige Marktumfeld und hohe außerordentliche Abschreibungen auf das Anlagevermögen.

Zudem konkretisierte der Vorstand seine bisherige Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr 2026/27: Demnach soll der Erlös bei 8,0 bis 8,4 Milliarden Euro liegen und damit nur im Bestfall etwa auf dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wird weiterhin bei 480 bis 680 Millionen Euro erwartet. Dieser Wert lag im vergangenen Geschäftsjahr bei 535 Millionen Euro. Für das erste Geschäftsquartal hatte Südzucker bereits Mitte Mai einen deutlichen Sprung beim operativen Ergebnis prognostiziert. (dpa)

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