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Dreiländermuseum in Lörrach sucht Migrationsgeschichten

Das Dreiländermuseum sucht Erinnerungsstücke für die Museumssammlung, hier ein Blick ins Zentraldepot.
Dreiländermuseum, Foto: Marlon Zimmermann)Lörrach. Ein Koffer voller Erinnerungen, ein altes Foto vom ersten Tag in der neuen Heimat oder die Geschichte eines Grenzübertritts, der das Leben verändert hat: Für die Sonderausstellung „Zuhause – unterwegs. Migrationsgeschichten“ sucht das Dreiländermuseum Menschen, die ihre persönlichen Erfahrungen mit anderen teilen möchten. Gesucht werden Geschichten, Erinnerungen und Objekte, die von Aufbruch, Ankommen und dem Leben zwischen verschiedenen Ländern und Kulturen erzählen.
Im Dreiländereck gehören Grenzübertritte seit Generationen zum Alltag. Menschen kamen in die Region oder verließen sie wieder – aus beruflichen Gründen, für eine Ausbildung, wegen familiärer Bindungen, aus Liebe oder aufgrund politischer Entwicklungen. Die Ausstellung, die ab dem 12. September zu sehen sein wird, soll diese vielfältigen Lebenswege sichtbar machen und zeigen, wie Menschen das Leben zwischen unterschiedlichen Orten, Ländern und Kulturen erlebt haben und erleben.
„Wir möchten zeigen, wie unterschiedlich die Wege von Menschen über Grenzen hinweg sein können. Deshalb laden wir alle ein, ihre Erinnerungen, Erlebnisse und persönlichen Geschichten mit uns zu teilen“, sagt Marlon Zimmermann, Projektmanager der Sonderausstellung. „Uns interessieren nicht nur große historische Ereignisse, sondern auch die vielen persönlichen Erfahrungen, die das Leben im Dreiländereck geprägt haben.“
Ausgewählte Beiträge sollen in der Schau präsentiert werden. Darüber hinaus plant das Haus, geeignete Geschichten und Objekte dauerhaft in seine Sammlung aufzunehmen. (ems)