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Bildung

Mehr Frauen als Männer studieren in Baden-Württemberg

Erstmals im Land stellen Studentinnen an den Hochschulen die Mehrheit. Männer sind nur noch in zwei Fächergruppen in der Überzahl.
Vortragender spricht zu sitzender Gruppe, einige halten Papiere, Hörsaalatmosphäre.

An den Hochschulen in Baden-Württemberg sind erstmals mehr Frauen als Männer eingeschrieben. Im Wintersemester 2025/26 lag der Frauenanteil bei über 50 Prozent.

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Stuttgart. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes Baden-Württemberg sind an den Hochschulen mehr Frauen als Männer eingeschrieben gewesen. Im Wintersemester 2025/26 seien von den knapp 346.700 Studierenden rund 173.900 Frauen gewesen. Damit lag der Frauenanteil bei über 50 Prozent, teilte das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am Mittwoch mit.

Frauen sind mittlerweile den Angaben zufolge in fast allen Fächergruppen in der Mehrheit. Die höchsten Frauenanteile fanden sich in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften (73 Prozent), den Geisteswissenschaften und in der Fächergruppe Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften. Männer waren mit Anteilen von 75 Prozent in den Ingenieurwissenschaften und 53 Prozent in den Wirtschaftswissenschaften nur noch in zwei Fächergruppen in der Überzahl. (epd)

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