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Radmelder: Neues Online-Tool zur Verbesserung der Radinfrastruktur im Land

Verkehrsstaatssekretär Raimund Haser hat den neuen Radmelder in Ellwangen live geschaltet.
Stefanie Schlüter)Stuttgart/Ellwangen. Einfach das Handy an den QR-Code halten und schon geht die Internetmaske auf, über die Radfahrerinnen und Radfahrer melden können, wenn ein Radweg Schäden aufweist, unklar ist, wo dieser weiterverläuft, Gestrüpp reinwächst, ein Schlagloch Radfahrer behindert oder vielleicht auch regelmäßig Autos den Radweg zuparken. Und vielleicht gibt es auch Vorschläge, wie ein Radweg sicherer gemacht werden kann oder Lob, weil ein Weg besonders gut zu befahren ist. Über letzteres freut man sich in der Kommune und beim Landratsamt ebenso. All dies ist über den neuen Radmelder möglich, den Verkehrsstaatssekretär Raimund Haser (CDU) im Rahmen seines Besuchs auf der Landesgartenschau in Ellwangen an diesem Freitag live geschaltet hat.
@staatsanzeiger 🚲 Wo fehlt ein Radweg? Wo ist eine gefährliche Stelle? Oder wo könnte die Radinfrastruktur verbessert werden? Im Video erklärt Verkehrsstaatssekretär Raimund Haser (CDU), wie der neue RadMELDER funktioniert. Radfahrerinnen und Radfahrer können dort Hinweise zu Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge melden. Die Plattform wird vom Land bereitgestellt, bearbeitet werden die Meldungen von den teilnehmenden Kommunen und Landkreisen. 📍 Ellwangen setzt den RadMELDER bereits ein. Außerdem beteiligen sich nach Angaben von Haser bereits 13 Landkreise, und das System wurde in mehreren Kommunen getestet. Weitere Landkreise sollen folgen. Den ganzen Artikel mit weiteren Informationen finden Sie unter staatsanzeiger.de/politik-und-verwaltung #ellwangen#radmelder #badenwürttemberg
♬ Originalton – Staatsanzeiger Redaktion
„Mit dem Radmelder bieten wir Verkehrsplanung zum Mitmachen. Wir machen es den Menschen ganz einfach, Hinweise aus ihrem Alltag zu melden: schnell, digital und ohne Umwege. Wichtige Informationen kommen direkt dort an, wo sie gebraucht werden, und können effizient bearbeitet werden. Gleichzeitig unterstützt der Radmelder eine moderne, digitale Verwaltung und hilft uns, die Radinfrastruktur Schritt für Schritt weiter zu verbessern – im Alltag genauso wie im Freizeit- und Radtourismus.“

Kostenfreies, webbasiertes Angebot für die Kommunen
Der Radmelder ist ein kostenfreies und webbasiertes Angebot, dass das Land den Kommunen zur Verfügung stellt. Dahinter steht MobiData BW , die zentrale Datenplattform des Landes für Mobilitätsdaten. Über eine Schnittstelle können Städte, Gemeinden und Landkreise das Online-Tool an bereits vorhandene Bearbeitungsprozesse anbinden.
So können die Hinweise aus der Bevölkerung strukturiert direkt an die richtige Stelle weitergeleitet werden. Diese kann sie prüfen, Rückmeldung geben und schauen, wo eine Abhilfe möglich ist und wo auch nicht.
Haser hofft, dass viele Landkreise und Kommunen mitmachen
Der Oberbürgermeister von Ellwangen, Michael Dambacher , machte im Gespräch mit Haser auch deutlich, wie schwierig die Situation manchmal sein kann, etwa wenn die Kommune um einen Meter Fläche kämpfen müsse, um einen Radweg erweitern zu können. In Ellwangen ist bereits einiges Geschehen. Das zeigt die Landesgartenschau, die von vielen Besuchern aus der Umgebung auch per Rad besucht wird.
Der Radmelder ist ein Angebot des Landes, das allerdings nur dort zur Verfügung steht, wo der Landkreis oder die Kommune diesen auch nutzen will. Vor dem offiziellen Start wurde das Tool bereits in mehreren Kommunen getestet. Zum Start sind aktuell bereits 13 Landkreise dabei, wie Haser sagt. Und er hofft, dass da schnell weitere Landkreis hinzukommen.