FDP

Andreas Glück soll neuer FDP-Landesvorsitzender werden

Der Landesverband der FDP hat an diesem Freitagnachmittag das Ergebnis der Mitgliederbefragung über den neuen Landesvorsitzenden vorgestellt. Es gab zwei Kandidaten. 
Zwei Männer schütteln Hände vor FDP-Postern in Blau und Gelb.

Haben sich beide um den FDP-Vorsitz in Baden-Württemberg beworben: Andreas Glück (links) und Sean Braun von Stumm.

dpa/Marijan Murat)

Stuttgart. Die FDP-Mitglieder in Baden-Württemberg haben ihre Entscheidung über den neuen Landesvorsitzenden getroffen. Mit 55,2 Prozent erhielt der frühere Landespolitiker und derzeitige EU-Abgeordnete Andreas Glück die Mehrheit der abgegebenen Stimmen bei der Mitgliederbefragung. Der 28-Jährige Volkswirt Sean Braun von Stumm aus Karlsruhe kam auf 44,8 Prozent der Stimmen. Der Landesvorstand will deshalb den Delegierten beim Parteitag am 28. September in Balingen empfehlen, den 51-Jährigen Arzt Glück zum Landesvorsitzenden zu wählen.

Hans-Ulrich Rülke , der seit 2009 Landesvorsitzender der FDP war, hatte nach dem Debakel bei der Landtagswahl – die FDP ist in ihrem Stammland Baden-Württemberg nach einem Wahlergebnis von 4,4 Prozent der Stimmen nicht mehr im Landtag vertreten – seinen Rückzug angekündigt.

Nachdem die FDP sowohl aus dem Bundestag als auch aus dem Landtag geflogen ist, ist Glück als Europaparlamentarier der letzte hauptberufliche Parlamentarier der FDP im Südwesten. Der Chirurg Glück kommt aus Münsingen im Kreis Reutlingen. Bis 2019 gehörte er dem Landtag an, dann kandidierte er für das EU-Parlament. Dort gehört der 51-Jährige dem Ausschuss für öffentliche Gesundheit, dem Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie sowie dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Lebensmittelsicherheit an.

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