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Filderstadt richtet einen Hitzeschutzraum ein

Maßnahmen wie Trinkwasser-Brunnen (hier in Frankfurt am Main) sollen Bürgerinnern und Bürger an heißen Tagen schützen.
dpa/epd-bild/Tim Wegner)Stuttgart. Städte reagieren auf die Hitzeperioden der vergangenen Wochen. So hat Filderstadt im Kreis Esslingen einen Hitzeschutzraum eingerichtet. Das klimatisierte untere Foyer der „FILharmonie“ öffnet an Tagen ab 38 Grad Celsius. Das Angebot richtet sich an Menschen ab 65 Jahren, Personen mit Vorerkrankungen, Schwangere sowie Familien mit kleinen Kindern.
Heidelberg nennt Akutmaßnahmen des Hitzeaktionsplans. Dazu gehören mobile Klimageräte in den Schlafräumen städtischer Kitas, Wassertankstellen für Kinder sowie eine neue Internetseite mit Hitzeschutztipps für die Bevölkerung. Ergänzend informiert eine digitale „Kühle Karte“ die Bürger über öffentliche Orte mit angenehmen Temperaturen.
Auch die Landeshauptstadt Stuttgart reagiert auf Extremwetter mit einem Ausbau des Hitzeschutzes. Geplant seien mehr Gesundheitsaufklärung, stärkere Nachbarschaftshilfe, klimaangepasste Stadtplanung sowie die Weiterentwicklung von Einsatz- und Schutzkonzepten für besonders gefährdete Menschen.
Singen hat rund 536 Quadratmeter Fläche entsiegelt
Für einen nachhaltigen Hitzeschutz hat die Stadt Singen (Kreis Konstanz) hat einen Straßenzug in einem Industriegebiet nach dem Schwammstadt-Prinzip umgestaltet. Dafür wurden rund 536 Quadratmeter Fläche entsiegelt und zu Bauquartieren umgestaltet. Entstanden sind rund 550 Quadratmeter neue Grünflächen, klimaresistente Bäume und eine Regenwasserbewirtschaftung, die Starkregen besser auffangen, die Kanalisation entlasten und die Hitzebelastung verringern soll. Das Projekt wurde durch das EU-Programm Interreg North-West Europe gefördert, teilt die Stadt Singen mit.