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Bildung

Arbeitskreis fordert Erhalt der Medienzentren

Der Arbeitskreis der Medienanbieter warnt vor einer Schwächung der Bildungsmedienversorgung in Baden-Württemberg und fordern das Kultusministerium auf, die bewährten Stadt- und Kreismedienzentren zu erhalten.
Federmäppchen mit Stiften und einem Radiergummi auf einem Tisch, daneben Notizen.

Mitglieder des „Arbeitskreises Medienanbieter“ appellieren in einem offen Brief an das Kultusministerium.

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Stuttgart. In einem offenen Brief an das Kultusministerium appellieren die Mitglieder des „Arbeitskreises Medienanbieter“, in Baden-Württemberg die bewährten Strukturen der Stadt- und Kreismedienzentren zu erhalten. Sie seien ein zentraler Baustein für die Versorgung von Schulen mit qualitätsgesicherten, rechtssicheren und pädagogisch geprüften Bildungsmedien, teilte der Arbeitskreis am Montag in Berlin mit. Zu ihm gehören unter anderem Lerngut, die gemeinnützige Matthias-Film und das Katholische Filmwerk.

Mit Sorge verfolge der Arbeitskreis die Pläne des Kultusministeriums, die Bildungsmedienversorgung im Land grundlegend neu zu strukturieren und Stadt- sowie Landkreise von ihrer Verpflichtung zum Betrieb von Medienzentren zu entbinden, heißt es. Diese Medienzentren übernähmen für die Schulen eine unverzichtbare Auswahl-, Beratungs- und Prüffunktion. Falle diese Expertise weg, bestehe die Gefahr, dass Schulen verstärkt auf frei verfügbare Inhalte zurückgreifen. Diese seien nicht immer didaktisch geeignet und fachlich verlässlich. (epd)

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