Forscher wollen Artenschutz und Windkraft vereinen

Ein mobiles Anti-Kollisionssystem soll Rotmilane und andere Vögel erkennen.
IMAGO/Silas Stein)Stuttgart. Wie lässt sich verhindern, dass Vögel oder Fledermäuse durch Windkraftanlagen zu schaden kommen? Dazu erprobt das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung nun erstmalig ein mobiles Anti-Kollisionssystem für Windenergieanlagen. Der Bird- und Batrecorder 2.0 ist eine Weiterentwicklung eines bestehenden Systems , das Rotmilane erkennen konnte.
Nun sollen neben Rotmilanen auch andere Vögel und Fledermäuse erkannt werden. In der aktuellen Projektphase erproben die Wissenschaftler die Sensorik und die KI-Auswertung unter realen Bedingungen. Dabei soll das System weiter optimiert werden.
Das Ziel der Wissenschaftler: Artenschutz und den Betrieb von Windkraftanlagen besser zu vereinen. Funktioniert das System, fährt die Anlage den Betrieb runter, sobald sich etwa ein Rotmilan nähert, danach kann sie weiter Strom produzieren. (sta)