Quartiershäuser-Wettbwerb

Nabu unterstützt Kommunen beim Artenschutz an Gebäuden

Der Naturschutzbund Baden-Württemberg gibt Mittel für Nisthilfen zum Schutz von Vögeln. Kommunen erhalten bis zu 4000 Euro für Nisthilfen, Fledermausquartiere und Folien gegen Vogelschlag.  
Storch steht auf Nest aus Zweigen auf einem Mast, mit grünem Hintergrund.

Ein Weißstorch (Ciconia ciconia) nistet mit seinem Nachwuchs auf einem Rathaus.

Scholz Andreas)

Stuttgart. Städte und Gemeinden können sich bis zum 31. Oktober für den „Quartiershäuser“-Wettbewerb bewerben . Der Naturschutzbund Baden-Württemberg (Nabu) unterstützt die Kommunen dabei, öffentliche Gebäude für den Artenschutz fit zu machen. Sie erhalten bis zu 4000 Euro für Nisthilfen für Vögel, Fledermausquartiere und Folien gegen Vogelschlag sowie für Kartierungen an etwa zehn Gebäuden und fachliche Beratung.

Maßnahmen sollen im nächsten Frühjahr starten

„Mit dem ‚Quartiershäuser‘-Wettbewerb helfen wir Kommunen dabei, dass gebäudebewohnende Arten an öffentlichen Gebäuden langfristig Lebensraum finden“, sagt Projektleiterin Julia Hiller vom Nabu.

Bis Ende Oktober können sich Kommunen in Baden-Württemberg bewerben, damit die Maßnahmen im nächsten Frühjahr starten können. Sofern die vorgeschlagenen Gebäude nicht im Eigentum der Kommune liegen, muss eine Bestätigung durch die Eigentümer eingereicht werden. Die Auswahl der Projekte erfolgt durch den Nabu, den Städtetag, den Gemeindetag, das Umweltministerium sowie das Bundesamt für Naturschutz.

Vielfalt im Siedlungsraum erhalten und stärken

Der „Quartiershäuser“-Wettbewerb ist Teil des Projekts „Mensch.Natur – natürlich.zusammen.leben.“ des Nabu Baden-Württemberg. Ziel des Projekts ist es, die biologische Vielfalt im Siedlungsraum zu erhalten und zu stärken – in Gärten und Kirchengemeinden, auf öffentlichen Grünflächen und an Gebäuden. „Mensch.Natur“ läuft von 2025 bis 2031 und wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums sowie durch das Umweltministerium Baden-Württemberg gefördert.

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