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Großübung „Badischer Sturm“

Vorsicht auf Straßen: Über 500 Soldaten proben ABC-Einsatz

Die Bundeswehr übt die ABC-Abwehr. Denn sie will für den Ernstfall gewappnet sein. Was bedeutet die erhöhte Präsenz militärischer Fahrzeuge für Autofahrende?

Ein ABC-Schutzanzug der Bundeswehr.

Christoph Hardt)

Bruchsal. Hunderte Soldaten sind in den kommenden Tagen in Baden-Württemberg unterwegs, um bei einer Großübung der Bundeswehr für den Ernstfall zu proben. Unter dem Titel „Badischer Sturm“ verlegen Experten für ABC-Abwehr aus Bruchsal nach Angaben der Truppe von Saarbrücken über Idar-Oberstein, Darmstadt und Würzburg bis nach Ulm, Tübingen und Offenburg. Die Großübung dauert rund zwei Wochen und endet am 25. September.

Bundeswehr trainiert den Umgang mit atomaren und chemischen Gefahren

Trainiert werde die Aufklärung von atomaren und chemischen Bedrohungen, die Identifikation von Gefahrstoffen und die Dekontamination von kontaminierten Personen und Material. Dabei werde auch mit internationalen Chemiekonzernen zusammengearbeitet, um auch für seltenere Szenarien und Gefahrlagen gewappnet zu sein. Beteiligt seien rund 550 Soldaten. Die Kräfte bewegen sich laut Bundeswehr nicht ausschließlich innerhalb militärischer Liegenschaften wie etwa Kasernen, sondern nutzen bei der Übung auch öffentliche Straßen. Alle größeren Transporte und Übungen im öffentlichen Raum seien aber mit den örtlichen Behörden abgestimmt. (dpa/lsw)

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