Isabel Kling wir neue Regierungspräsidentin in Tübingen

Die Diplom-Journalistin Isabel Kling ist 1976 in Weingarten geboren und war zuletzt Ministerialdirektorin.
privat)Stuttgart. Isabel Kling (CDU) wird neue Regierungspräsidentin in Tübingen. Innenminister Manuel Hagel (CDU) stellte die 50-Jährige am Dienstag in Stuttgart vor. Kling war zuletzt Ministerialdirektorin im Landwirtschaftsministerium. „Isabel Kling ist eine der erfahrensten Landesbeamtinnen: Sie kennt die Landesverwaltung wie kaum eine andere, durch ihre Arbeit im Ministerium und der CDU-Landtagsfraktion“, sagte Hagel.
Die Diplom-Journalistin ist 1976 in Weingarten geboren und war vor ihrer Tätigkeit als Ministerialdirektorin unter anderem Pressesprecherin im Landwirtschaftsministerium und der CDU-Fraktion im Landtag. „Sie ist fleißig und sieht das große Ganze. Sie ist durchsetzungsstark, hat einen klaren Kompass und weiß, worauf es in diesen fordernden Zeiten ankommt. Mit ihr bekommt das Regierungspräsidium eine starke Frau an die Spitze, der Landwirtschaftsbereich eine kluge Lenkerin“, so Hagel weiter.
Die Auswechslung von Sylvia Felder sorgte für Kritik
Damit ist der seit August vakante Posten in Tübingen besetzt, nachdem der langjährige Regierungspräsident Klaus Tapesser in den Ruhestand gegangen war. Das Vorschlagsrecht für das Amt liegt bei der CDU. Gemäß der Koalitionsvereinbarung stellen die Christdemokraten die Regierungspräsidenten in Karlsruhe und Tübingen, während die Grünen die Regierungspräsidien in Stuttgart und Freiburg besetzen. Im Juni hat Innenminister Manuel Hagel Alexander Föhr zum Leiter der Behörde in Karlsruhe ernannt und dessen Vorgängerin Sylvia Felder in den einstweiligen Ruhestand versetzt.
Zuständigkeiten der Landwirtschaftsverwaltung werden gebündelt
Mit dem Wechsel von Kling nach Tübingen ist auch eine Reform des Landwirtschafts- und Veterinärbereichs verbunden. Nach Angaben des Innenministeriums sollen im Regierungspräsidium Tübingen künftig die Zuständigkeiten der Landwirtschaftsverwaltung gebündelt werden.
„Dadurch erreichen wir schnellere Verfahren und effizientere Verwaltungsabläufe. Auf diesem Wege werden so auch Stellen deutlich reduziert“, sagte Hagel. Dabei handele es sich um mindestens 30 Stellen. „Wir halten Wort“, so der Innenminister. Er bezeichnete die Reform des Landwirtschafts- und Veterinärbereichs als einen „ganz wichtigen Schritt hin zu einem modernen, servicestarken und handlungsfähigen Staat“.
Die fachliche Ausgestaltung soll künftig unter Leitung des Landwirtschaftsministeriums gemeinsam mit den Regierungspräsidien erfolgen. Gleichzeitig sollen in jedem Regierungspräsidium Beratungs- und Dienstleistungsstellen für die Landwirte erhalten bleiben.