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Rentendebatte

Klingbeil: Selbstständige und Beamte in gesetzliche Rente

Um die Vorschläge der Rentenkommission gibt es eine anhaltende politische Debatte. Was davon wird umgesetzt? Der Vizekanzler setzt sich für eine Maßnahme besonders ein.
Ein Mann im Anzug gestikuliert in einer Turnhalle. Im Hintergrund turnen Personen.

Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) spricht sich dafür aus, Selbstständige, neue Beamte und Politiker künftig in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Das sagte er bei einem Bürgergespräch in Heidelberg.

dpa/Marijan Murat)

Heidelberg. Vizekanzler Lars Klingbeil pocht darauf, auch Selbstständige, neue Beamte und Politiker in die gesetzliche Rente aufzunehmen. „Das wäre ein wirklicher Beitrag zu mehr Gerechtigkeit im System“, sagte der SPD-Chef bei einem Bürgergespräch in Heidelberg. Die Rentenkommission schlage das in ihrem Bericht so vor, er sei sich mit Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) einig, dass sie das jetzt auch umsetzen wollten.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission zur Reform der Rente empfiehlt, auch Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen zu lassen. Bei Beamten gibt es allerdings einen Bestandsschutz.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bas hatten vereinbart, das Konzept der Kommission vollständig umzusetzen – es gibt aber längst Debatten über einzelne Punkte wie die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren. (dpa)

Lesen Sie dazu: DBB-Chef: Beamte in die Rente zu integrieren, wäre verfassungswidrig 

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