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Debatten im Landtag

Baden-Württemberg will Stromnetzausbau beschleunigen

Die Taskforce Netzausbau der baden-württembergischen Landesregierung soll die Dauer von Planung, Genehmigung und Umsetzung neuer Stromnetze von zehn auf fünf Jahre verkürzen. Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) erwartet erste Vorschläge für Erleichterungen bereits im Zwischenbericht in einem Jahr.
Drei Personen arbeiten auf einem Strommast vor einem orangefarbenen Himmel.

Der Ausbau neuer Stromnetz-Infrastruktur soll in Baden-Württemberg beschleunigt werden.

IMAGO/Daniel Kubirski)

Stuttgart. Bereits in einem Jahr wird die neue Taskforce Netzausbau der baden-württembergischen Landesregierung einen Zwischenbericht vorlegen. Die zuständige Umweltministerin Thekla Walker (Grüne) , hofft auf bis dahin identifizierte Erleichterungen beim Netzausbau, die auch ohne neues Gesetz auf den Weg gebracht werden können. Seit Oktober sind alle Beteiligten in der neuen Arbeitsgruppe damit beschäftigt, Stellschrauben zu finden, um die Dauer von Planung, Genehmigung und Umsetzung neuer Stromnetz-Infrastruktur von bislang zehn auf fünf Jahre zu halbieren.

Viele Unternehmen interessierten sich für Anschlusskapazitäten, so Walker weiter, „und der Frust ist groß, wenn keine Lösungen gefunden werden“. Deshalb sei eine zentrale Frage der Transformation nicht nur, wie der Ausbau Erneuerbarer Energien beschleunigt werden könne, sondern „wir müssen genauso auf die Netze schauen, um systematisch anzupacken“. Vor allem dort, wo – wie in Mittelbaden – Engpässe bekannt seien. Abschließen wird die Taskforce ihre Arbeit nach den bisherigen Planungen im Herbst 2028.

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