Themen des Artikels
Um Themen abonnieren und Artikel speichern zu können, benötigen Sie ein Staatsanzeiger-Abonnement.Meine Account-Präferenzen
Breite Unterstützung für Ilse Aigner

Die 30. Bundesversammlung kommt im Januar 2027 in Berlin zur Wahl der Bundespräsidentin zusammen.
IMAGO/Joko)Stuttgart. Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller wird auf Vorschlag der Grünen Baden-Württemberg in der 30. Bundesversammlung im Januar 2027 vertreten, ebenso der PUR-Sänger Hartmut Engler und Reinhold Würth auf Vorschlag der CDU. Für AfD und SPD werden ausschließlich Landtagsabgeordnete an der Wahl der Bundespräsidentin in Berlin teilnehmen. Der Landtag entschied am Donnerstag über die insgesamt 82 Wahlleute.
Die Fraktionschefs von Grünen und CDU, Andreas Schwarz und Tobias Vogt, hatten bereits im Vorfeld für Ilse Aigner (CSU) als Kandidatin geworben. SPD-Fraktionschef Sascha Binder erinnerte daran, sich schon vor Monaten für Aigner ausgesprochen zu haben.
Am Donnerstagmorgen machte auch CDU-Landeschef und Innenminister Manuel Hagel seine Unterstützung für die 61-Jährige öffentlich. Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) nannte die alleinstehende CSU-Politikerin „bodenständig“. Sie habe ein Gespür für die Sorgen der Menschen, spreche ihre Sprache und bringe „viel von dem mit, was dieses Amt gerade jetzt braucht“.