Praktikums-Tagebuch

Tagebuch von Kim Bareiß

22. Mai 2020

Liebes Tagebuch,

mein Name ist Kim Bareiß und ich studiere im 5. Semester den Studiengang Bachelor of Arts – Public Management an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg. Nach einem drei Semester andauernden Grundstudium bin ich aktuell in der Praxisphase. Hier habe ich die Möglichkeit verschiedene Behörden und Arbeitsplätze kennenzulernen und so erste Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln, bevor es zum Vertiefungsstudium wieder nach Ludwigsburg geht. In insgesamt 14 Monaten, sollen wir verschiedene Arbeitgeber in vier unterschiedlichen Vertiefungsschwerpunkten besuchen. Eins dieser Praktika soll das sogenannte Sonderpraktikum sein, das entweder im Ausland, einem anderen Bundesland oder in der freien Wirtschaft abgeleistet wird.

Am 15. April habe ich nun mein Praktikum beim Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH & Co. KG angetreten. Gleich von Anfang an spürte ich die herzliche Aufnahme in das Team der Redaktion und auch, dass man sich auf mich gefreut und vorbereitet hatte. Aufgrund der aktuellen Situation der Corona-Pandemie gestaltete sich mein Praktikum bisher allerdings anders als das meiner Vorgänger. So habe ich zum Beispiel bis zum heutigen Tage die Geschäftsräume des Staatsanzeigers nie betreten.

Bereits im Vorfeld hatte ich Kontakt zur Personalverantwortlichen des Staatsanzeigers, Frau Obert. Telefonisch erörterten wir die aktuelle Situation und sie erklärte mir wie die Mitarbeiter des Staatsanzeigers derzeit ihre Arbeit verrichteten und wie ich hier eingebunden werden soll. Zu Beginn meines Praktikums wurde ich von der Redaktionsassistentin Frau Kugel an die Hand genommen und in die Arbeits- und Kommunikationsplattform des Staatsanzeigers eingeführt.

Seit dem ersten Tag meines Praktikums fühlte ich mich als Teil des Teams. Täglich nehme ich an den Videokonferenzen der Redaktion teil und werde auf diese Weise, trotz der schwierigen Situation, voll in den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen integriert. Neben den wöchentlichen Redaktionssitzungen, der Überschriftenkonferenzen und Blattbesprechungen darf ich auch bei sonstigen Besprechungen aller Art dabei sein, die Konferenz verfolgen und auch aktiv mitgestalten. Außerdem darf ich die Kolleginnen und Kollegen bei einem Projekt unterstützen, bei dem eine neue Website für den Staatsanzeiger entstehen soll. Umfangreiche Recherchearbeiten, Zusammenstellungen von Inhalten und Visualisierungen stehen hier an der Tagesordnung. Besonders freut es mich, wenn ich meine Erfahrungen aus der Verwaltung und der Hochschule Ludwigsburg einbringen kann und sich den Kolleginnen und Kollegen somit ein anderer Blick auf unsere Arbeit erschließt.

Im Bereich „Zukunft der Verwaltung / Bildung und Wissenschaft“ durfte ich bereits aktiv an der Gestaltung der Printausgabe mitarbeiten. Hier verfasste ich mehrere „Kurz notiert“ und arbeitete eine Pressemitteilung zu einem Artikel um und gestaltete ihn „nachrichtlich“. Dazu wurden mir Unterlagen zur Verfügung gestellt und die Kolleginnen und Kollegen hatten immer ein offenes Ohr für meine Fragen. Im Anschluss daran wurde meine Arbeit eingesehen und mit mir gemeinsam besprochen.

Nun wurde ich damit beauftragt eigene Recherchearbeiten durchzuführen, um später einen ganz eigenen Artikel schreiben zu können.

Ich bin gespannt was die kommenden Wochen bringen und wie es mit unserer Arbeit bis dahin weitergeht.

Kim Bareiß

Kim Bareiß studierte Public Management des gehobenen Verwaltungsdienstes an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen in Ludwigsburg im fünften Semester.
Er absolviert gerade sein Sonderpraktikum in der Redaktion des Staatsanzeigers, damit er später im Berufsleben für eine gute Zusammenarbeiten zwischen der Verwaltung und den Vertretern der Presse sorgen kann. Außerdem möchte er mehr über die Arbeit und das Zusammenwirken einer Redaktion erfahren. Seit 2017 ist er ausgebildeter Verwaltungsfachangestellter.

Quelle/Autor: Kim Bareiß

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