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Hochschulen

760 neue Wohnheimplätze für Studierende im Jahr 2027

In den kommenden Jahren sollen in Baden-Württemberg für Studierende neue Wohnheimplätze entstehen. Zugleich besteht bei bestehenden Wohnheimen deutlicher Sanierungsbedarf.
Hohes Wohngebäude mit roten Fenstern vor blauem Himmel, umgeben von Bäumen.

Zum 1. Januar 2026 boten die Studierendenwerke in Baden-Württemberg insgesamt 33.907 Wohnheimplätze an.

IMAGO/BODE)

Stuttgart. Im Jahr 2027 sollen nach aktuellem Stand für Studierende im Südwesten insgesamt 760 neue Wohnheimplätze bezugsfertig werden. 2028 sollen weitere 369 Plätze folgen, teilte das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst am Montag in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag mit. Zuletzt wurden im September 2025 ein Wohnheimensemble in Offenburg (132 Plätze) und im November 2025 jeweils ein Wohnheim in Freiburg (138 Plätze) sowie die Aufstockung eines Wohnheims mit 69 Plätzen in Karlsruhe fertiggestellt.

Zum 1. Januar 2026 boten die Studierendenwerke in Baden-Württemberg insgesamt 33.907 Wohnheimplätze an, 78 mehr als im Vorjahr. Bei insgesamt 22 Wohnheimen gaben die Studierendenwerke Sanierungsbedarf an. Die Unterbringungsquote lag stabil bei 14,3 Prozent – also kommt jeder siebte Studierende in einem Wohnheim der Studierendenwerke unter.

Größter einzelner Neuzugang erst 2031

Die geplanten Neuzugänge an Plätzen im Jahr 2027 entfallen auf Freiburg (130), Stuttgart -Hohenheim (126), Karlsruhe (201), Künzelsau (90), Lörrach (117) und Schwetzingen (96). Im Jahr 2028 folgen erneut Freiburg (31) und Karlsruhe (20), außerdem Mannheim (264) und Stuttgart (54). Heidelberg soll in den Jahren 2029 und 2030 zuerst 282 und dann 100 neue Plätze bekommen. Außerdem ist 2029 Kehl mit 126 Plätzen und 2030 Ulm mit 90 Plätzen an der Reihe. Im Jahr 2031 ist der größte einzelne Neuzuwachs geplant, und zwar in Freiburg mit 820 Plätzen.

Laut Statistischem Bundesamt geben Studierende mit eigenem Haushalt im Durchschnitt 53 Prozent des Einkommens für Wohnkosten aus. Bei Studierendem in einem gemeinsamen Haushalt mit anderen sind es noch immer 37 Prozent, also deutlich mehr als im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung (knapp 25 Prozent). (epd)

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