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IT-Infrastruktur

Bund und Länder wollen Justizcloud entwickeln

Bund und Länder haben eine Vereinbarung zur Einführung einer Justizcloud unterzeichnet, die ab Anfang 2027 eine moderne IT-Infrastruktur für die Justiz bieten soll. Ein Aufbaustab in Baden-Württemberg übernimmt die Projektleitung und soll später eine Betriebsanstalt für die Cloud bilden.
Schild mit Aufschrift "Justizzentrum" und Pfeil nach rechts.

Die Justizcloud unterstützt Mitarbeiter beim Erfassen, Bearbeiten und Verwalten von Daten.

imago/Jan Huebner)

Stuttgart. Bund und Länder wollen mit einer Justizcloud eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz im Bund und in den 16 Bundesländern schaffen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nun unterzeichnet. Eine erste Version der Cloud soll Anfang 2027 zur Verfügung stehen, teilte das Justizministerium in Baden-Württemberg mit.

In einem ersten Schritt soll über die Justizcloud das Gemeinsame Fachverfahren (GeFa) der Justiz an Gerichten in mehreren Ländern zur Verfügung gestellt werden. Es unterstützt die Justizmitarbeiter beim Erfassen, Bearbeiten und Verwalten von Daten, beim Abrufen von Infos sowie beim Erstellen von Dokumenten.

Die Projektleitung übernimmt ein Aufbaustab aus Fachleuten aus Justiz und IT, der in Baden-Württemberg angesiedelt wurde. Aus dem Aufbaustab soll künftig eine Betriebsanstalt für die Justizcloud entstehen. (sta)

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