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Debatten im Landtag

Debatte über Kinderehen: CDU kritisiert AfD scharf

Mit scharfen Worten hat der frühere Justizminister Guido Wolf Vorwürfe der AfD-Fraktion zurückgewiesen.
Karteikarte mit der Aufschrift "Kinderehen" vor Aktenordnern.

Der Landtag debattierte zum Thema Kinderehen.

IMAGO/Sascha Steinach)

Mit scharfen Worten hat der frühere Justizminister Guido Wolf (CDU) Vorwürfe der AfD-Fraktion in einer von ihr beantragten Aktuellen Debatte über Kinderehen in Baden-Württemberg zurückgewiesen. Emely Knorr (AfD), die neue Heilbronner Abgeordnete, kritisierte Wolfs fehlendes Engagement, weil er 2018 auf die Bundesgesetzgebung als ausreichende rechtliche Grundlage verwiesen habe. Heute müsse die Frage gestellt werden, was daraus geworden sei .

Betroffene Mädchen müssen geschützt werden

In einer persönlichen Erklärung erinnerte Wolf daran, schon damals betont zu haben, dass die betroffenen Mädchen schnell geschützt werden müssten. Und er habe die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz unterstützt. „Sie haben sich entlarvt“, sprach Wolf die AfD-Abgeordnete direkt an. Sie habe das Thema „für billige Polemik missbraucht, und das finde ich widerlich“.

Auch Christiane Staab (CDU) beklagte, wie die AfD den Schutz betroffener Mädchen missbrauche und kritisierte vor allem Einlassungen, Mädchen sollten in die ursprüngliche Heimat zurückgeschickt werden. „Aber wir helfen doch keinem Kind“, so die frühere Walldorfer Bürgermeisterin „wenn wir es zurückschicken und sagen: Bitte nicht in Deutschland, Deutschland muss sauber bleiben.“ Sie sei „beschämt und entsetzt“.

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