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Recycling

Hypromag eröffnet neue Recyclinganlage für Seltene-Erden-Magnete in Pforzheim

Mit der Anlage will das Start-up wichtige Rohstoffe für Zukunftstechnologien sichern.
Computerplatinen und Schaltkreise in verschiedenen Größen und Farben.

Permanentmagneten auf Basis Seltener Erden werden unter anderem in der KI-Datenspeicherung eingesetzt. (Symbolfoto).

IMAGO/Zoonar.com/Harald Biebel)

Pforzheim. In Pforzheim ist am Dienstag eine Recyclinganlage für Seltene-Erden-Magnete eröffnet worden. Laut dem Unternehmen Hypromag ist dies die erste Anlage dieser Art in Europa. Die Anlage soll Vorprodukte für die deutsche und internationale Lieferkette von Permanentmagneten auf Basis Seltener Erden bereitstellen. Diese werden in zahlreichen Zukunftstechnologien eingesetzt, etwa in der KI-Datenspeicherung, in Motoren, Windkraftanlagen und der Medizintechnik.

Seltene Erden werden überwiegend in Form von Magneten eingesetzt und stammen meist aus China, das den Markt beim Abbau und in der Weiterverarbeitung weitgehend dominiert. Wie der SWR berichtet, hätten Einschränkungen bei den Exporten im vergangenen Jahr dies für viele europäische Industrien deutlich spürbar gemacht. Langfristig plant Hypromag eine Produktion von bis zu 750 Tonnen recycelter Magnete pro Jahr. Hypromag ist ein Technologie-Start-up , das sich auf die Wiederaufarbeitung von Permanentmagneten auf Basis Seltener Erden spezialisiert hat. (sta)

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