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Der Superwahlsonntag bringt eine hohe Beteiligung

40 Bürgermeisterwahlen parallel zur Landtagswahl: In 32 Kommunen steht das Ergebnis fest, acht gehen in die Stichwahl. 18 Amtsinhaber wurden bestätigt, 14 neue Rathauschefs gewählt – darunter fünf Frauen.
KI-generiert mit ChatGPT, Prompt: pkw)Stuttgart. Sage und schreibe 40 Bürgermeisterwahlen fielen am Sonntag mit der Landtagswahl zusammen. In 32 Kommunen gab es eine Entscheidung. Stichwahlen gibt es in Baden-Baden , Eislingen/Fils, Pfedelbach, Schömberg, Amstetten, Bad Peterstal-Griesbach, Adelberg und Jagsthausen.
18 Amtsinhaber wurden am Sonntag bestätigt, 14 neue Rathauschefs gewählt. Unter ihnen sind fünf Frauen. In Urbach verlor Amtsinhaberin Martina Fehrlen gegen ihren Herausforderer, ebenso Heike Naber in Niederstetten. Als dienstältester Bürgermeister wurden Michael Seiß in Friolzheim und Roman Weiß in Erkenbrechtsweiler wiedergewählt, in die vierte Amtszeit.
Eine kuriose Wahl gab es in Setzingen
Vom Doppeltermin mit der Landtagswahl profitierte auch die Beteiligung. Sie lag bei den Bürgermeisterwahlen im Schnitt bei 68,2 Prozent – 1,4 Prozentpunkte unter der Beteiligung bei der Landtagswahl, aber deutlich höher als bei Bürgermeisterwahlen üblich. Die höchste Wahlbeteiligung verzeichnete Berghülen – obwohl in der rund 2000 Einwohner zählenden Gemeinde nur ein Kandidat auf dem Stimmzettel stand. Am niedrigsten fiel sie in Engelsbrand aus. Das beste Wahlergebnis erzielte Ralf Barth in Denkendorf.
Eine kuriose Wahl gab es in Setzingen: In der kleinen Gemeinde wurde Irene Kosjankow ins Ehrenamt gewählt, nachdem sich zunächst kein Bewerber gefunden hatte.