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Flughafen Zürich

Drei Kreise wehren sich gegen Schweizer Fluglärm

Der Flughafen Zürich will ein neues Betriebsreglement einführen und dafür die „Entflechtung Ostkonzept“ wieder auflegen, um den An- und Abflug besser abzuwickeln. Dieses Vorhaben könnte die Menschen im nahen Südbaden stärker als jetzt belasten. Deshalb suchen die Landräte der grenznahen Landkreise nun das Gespräch mit der Bundespolitik. 
Flugzeug der Swiss hebt auf nebligem Flughafen ab, rote Heckflosse mit Kreuz.

Der Flughafen Zürich will die Anflugrouten ändern. Das könnte zu mehr Belastungen für die Bewohner grenznaher deutscher Landkreise führen.

IMAGO/Sergio Brunetti)

Zürich/Berlin. Die parteilosen Landräte Martin Kistler für den Kreis Waldshut und Zeno Danner ( Kreis Konstanz ) sowie der Kollege des Schwarzwald-Baar-Kreises Sven Hinterseh (CDU) haben bei Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) und der Staatssekretärin im Umweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) vorgesprochen. Außerdem suchten sie die Unterstützung der örtlichen Wahlkreisabgeordneten. Ihr Ziel: Die Bundesregierung soll die Interessen der deutschen Bevölkerung wahren.

Neue Anflugrouten für Deutschland

Mit dem diskutierten Konzept müssten die Anflugrouten zum Airport Kloten über Deutschland neu geregelt werden. Bislang hat Deutschland diesem Ansinnen nicht stattgegeben. Die Landräte wollen verhindern, dass die Kreise mehr Fluglärm und Abgase durch neue Flugrouten abbekommen. Bereits Ende Oktober wurden die Einwendungen der Kreise in einem Anhörungsverfahren ignoriert. Daraufhin zeigten sich die Behördenchefs enttäuscht über das fehlende Interesse der Schweiz an einer Lösung des Konflikts mit der deutschen Seite. Damals suchten sie Unterstützung bei Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).

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