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Frank Burkard wird Oberbürgermeister von Stutensee

Burkards Kandidatur bei der OB-Wahl in Stutensee wurde von den Grünen im Gemeinderat unterstützt.
privat)Stutensee. Der neue Rathauschef der Großen Kreisstadt Stutensee heißt Frank Burkard. In der Stichwahl setzte sich der 49-Jährige mit 53,6 Prozent gegen Mitbewerber Tobias Walter (beide CDU) durch, der auf 46,4 Prozent kam. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,8 Prozent.
Der studierte Soziologe mit dem Schwerpunkt Volkswirtschaft war unter anderem im Europäischen Parlament sowie bei der Metropolregion Rhein-Neckar tätig. Seit 2016 ist er Bürgermeister der Gemeinde Kronau , wo er 2024 mit rund 93 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt wurde. Seine Kandidatur wird von den Grünen im Stutenseer Gemeinderat unterstützt.
Burkard führte nach der ersten Runde das Kandidatenfeld an
Sein unterlegener Mitbewerber, der 31-jährige studierte Volkswirt Tobias Walter, ist gelernter Bankkaufmann. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Nicolas Zippelius und ist Fraktionsvorsitzender der CDU im Stutenseer Gemeinderat. Unterstützt wird seine Kandidatur von der CDU sowie von der SPD und FDP vor Ort.
Zur Oberbürgermeisterwahl am 12. Juli waren drei Bewerber angetreten. Keiner konnte die erforderliche absolute Mehrheit erreichen, weshalb es zur Stichwahl zwischen den beiden Bestplatzierten kam. Burkard führte auch damals das Kandidatenfeld mit 43,7 Prozent an, gefolgt von Walter mit 34,5 Prozent der Stimmen. Freie-Wähler-Gemeinderat Sven Schiebel erhielt 21,8 Prozent und schied damit aus.
Petra Becker hatte Rückzug nach einer Amtszeit angekündigt
Die bisherige Oberbürgermeisterin Petra Becker (parteilos) hat im vergangenen Dezember angekündigt, nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren. Die 65-Jährige begründete ihre Entscheidung mit dem Blick auf die langfristige Entwicklung der rund 25 700 Einwohner zählenden Stadt. „Stutensee steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Aufgaben, die eine langfristig ausgerichtete Führung erfordern“, erklärte Becker. Deshalb werde sie nicht erneut antreten.