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Engelbergtunnel

Geduld am Engelbergtunnel – aber Weströhre bald offen

Fahrbahn kaputt, Technik zerstört, Staus ohne Ende: Jetzt gibt’s Hoffnung für Pendler am Engelbergtunnel. Welche Lösungen schon bald für Entlastung sorgen sollen.
Rauch steigt aus einem Tunnel auf, Feuerwehrleute und Fahrzeuge vor Ort.

Nach dem Brand im Engelbergtunnel soll Ende nächster Woche eine Spur der Weströhre wieder öffnen. Bis dahin bleibt die Lage für Autofahrer angespannt.

IMAGO/Andreas Rometsch)

Leonberg. Nach dem Brand im Engelbergtunnel westlich von Stuttgart müssen Autofahrer weiterhin viel Geduld mitbringen. Die Reparaturen in der Weströhre gehen aber Schritt für Schritt voran, teilte die Autobahn-Gesellschaft mit. Die Oströhre sei mit zwei Fahrspuren in Richtung Heilbronn geöffnet. In der gesperrten Weströhre könne bis Ende nächster Woche zunächst ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Karlsruhe/München freigegeben werden, teilte Wolfgang Grandjean von der Autobahn GmbH mit. 

In den vergangenen Tagen wurden die Weströhre und die Abluftkanäle gereinigt. Derzeit wird der kaputte Beton entfernt und erneuert, die Fahrbahn wird saniert und eine provisorische Beleuchtung installiert, wie es weiter hieß. „Um Staus und Umleitungsverkehr zu verringern, wird der Tunnel nach Abschluss dieser Arbeiten einspurig geöffnet“, sagte Grandjean. Es werde eine Brandwache vor dem Tunnel eingesetzt. Nachts könne die Weströhre bei Bedarf aber auch wieder gesperrt werden, um Restarbeiten zu erledigen.

Was war passiert?

Vor mehr als einer Woche war ein mit Kühlschränken beladener Lastwagen-Anhänger in dem viel befahrenen Tunnel ausgebrannt. Das Feuer hatte die Betriebstechnik in der Weströhre auf mehrere Hundert Meter zerstört. Der ADAC Württemberg verzeichnete danach kilometerlange Rückstaus auf der A81 zwischen Stuttgart-Feuerbach und Stuttgart-Zuffenhausen. Die Umleitungsstrecke über Ditzingen und Leonberg wurde ebenfalls stark belastet

Der Engelbergtunnel ist einer der wichtigsten Autobahntunnel in Baden-Württemberg mit bis zu 140.000 Fahrzeugen pro Tag. Aufgrund der hohen Verkehrsmengen wirken sich hier Störungen deutlich stärker aus als an anderen Autobahn-Abschnitten. (dpa/lsw)

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