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Ermittlungen

Loch in Fahrradbrücke versetzt Palmer in Aufruhr

Ein Loch auf Tübingens Vorzeige-Fahrradbrücke gibt Rätsel auf. War es Sabotage? Die Reparatur könnte teuer werden.
Gelbes Transportfahrrad auf blauem Weg mit weißer Linie und Schlagloch.

In der beheizbaren Tübinger Fahrradbrücke West ist ein Loch entdeckt worden, das mutmaßlich durch Vandalismus entstanden ist.

dpa/Bernd Weißbrod)

Tübingen. Mitten auf einer der modernsten Fahrradbrücken Tübingens klafft plötzlich ein Loch – und verursacht Stirnrunzeln im Rathaus. In dem Belag der „Ann Arbor“-Radbrücke ist ein etwa zehn Zentimeter langes und drei Zentimeter tiefes Loch zu sehen. „Die Fachleute sagen, das kann eigentlich nur mit der Akkuflex herausgefräst worden sein“, schrieb Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (parteilos) auf Instagram und Facebook.

Die eineinhalb Jahre alte Brücke ist mit einer Heizung ausgestattet, damit sie im Winter eisfrei bleibt. Ob diese infolge des Schadens in Mitleidenschaft gezogen wurde, prüfen die Stadtwerke. Sollte die Heizmatte beschädigt sein, könnte die Reparatur teuer werden, wie die Stadt mitteilte. Falls nicht, dürfte das Loch vergleichsweise unspektakulär mit Epoxidharz geschlossen und überstrichen werden. Zuvor hatte der SWR darüber berichtet.

Polizei ermittelt gegen Unbekannt

Entdeckt wurde der Schaden eher zufällig von einer Mitarbeiterin der Stadt am 18. März. Auch der Hersteller des Belags geht laut Stadt davon aus, dass das Loch gezielt hineingeschnitten wurde. Die Kommune hat Anzeige erstattet und sucht nach Zeugen. Ermittelt wird laut Polizei wegen des Verdachts der Sachbeschädigung gegen Unbekannt. Hinweise seien noch keine eingegangen, sagte ein Sprecher.

„Irre. Wer macht so was? Ist das jetzt Radfahrerhass?? Gibt es Zeugen?“, schrieb Palmer am Mittwoch in den sozialen Medien. Er rief dazu auf, sich bei Hinweisen bei der Polizei und Stadt zu melden. (dpa/lsw)

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