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Nach der Entscheidung: Das sagt OB-Wahlsieger Jürgen Roth zur niedrigen Wahlbeteiligung in Villingen-Schwenningen

Jürgen Roth bleibt OB in Villingen-Schwenningen.
Stadt Villingen-Schwenningen)Villingen-Schwenningen. Die Wahlbeteiligung lag bei niedrigen 28,8 Prozent . Das könnte an seiner Favoritenrolle gelegen haben, meint Roth, weshalb viele Wahlberechtigte nicht an die Urnen getreten seien. Mit hoher Präsenz versuchte der Wahlsieger, die Menschen doch noch zu motivieren. Der Feiertag vor dem Wahlsonntag könnte auch eine Rolle gespielt haben.
Herausforderer Regina kann sich keinen Reim auf die Wahlbeteiligung machen: „Ich finde das erschreckend.“ Zufrieden ist der Mitarbeiter des städtischen Ordnungsdienstes indes mit seinem Abschneiden, 20,7 Prozent sind für den Quereinsteiger ein Achtungserfolg. Ob daraus eine kommunalpolitische Karriere wird, kann Regina noch nicht sagen. Im Wahlkampf distanzierte er sich von den kommunalen Politgruppen. Er wolle Oberbürgermeister und kein Oberpolitikmeister sein, so einer seiner Wahlkampfslogans.
Dankbar für das Ergebnis
Roth, der für das Ergebnis sehr dankbar ist, will sich nun besonders um die Themen kümmern, die er am Wahlstand gehört hat, etwa Sicherheit oder höhere Verwaltungseffizienz. Schon jetzt liege einer seiner Schwerpunkte bei der verbesserten Infrastruktur und sparen werde er angesichts der Haushaltsdefizite auch.
Nicht sparen will der OB dagegen in Zukunft an der Bürgerinformation. Die Schlagzahl auf den sozialen Medien bleibe hoch, in regelmäßigen Gesprächsformaten will er die Stadtpolitik besser erklären, um mehr Menschen zu erreichen.