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Neues Tool zeigt Stand und Potenziale der Energiewende

Solarkraftwerk und Photovoltaik-Anlage auf einem Feld in Rüdersdorf in Brandenburg.
dpa/euroluftbild.de/Robert Grahn)Stuttgart. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) und das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE haben den „Energiewenderechner“ vorgestellt.
Das neue digitale Tool visualisiert die Energiewende in Deutschland bis auf Land- und Stadtkreisebene und macht sie besser planbar. Auch für Baden-Württemberg stehen aktuelle Daten auf Kreisebene zur Verfügung. So kann der Ausbau erneuerbarer Energien vor Ort gezielter vorangetrieben werden, teilt die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) mit, die das Projekt gemeinsam mit weiteren Landesenergieagenturen fachlich begleitet und maßgeblich unterstützt hat.
Das kostenlose Online-Tool bietet eine frei navigierbare Karte aller deutschen Land- und Stadtkreise. Es verknüpft aktuelle Daten zu Energieerzeugung und Energiebedarf mit Prognosen zur weiteren Entwicklung. Verschiedene Szenarien lassen sich simulieren und miteinander vergleichen. Im Fokus steht der Stromsektor, der auf der Verbrauchsseite mit Wärme und Verkehr gekoppelt wird.
Erzeugung, Verbrauch und Flexibilität gemeinsam betrachten
Damit ermöglicht das digitale Tool einen Blick auf die Energiewende aus unterschiedlichen Perspektiven: von einzelnen Land- beziehungsweise Stadtkreisen und Regionen bis hin zum Gesamtbild für Deutschland. So können etwa Erzeugung, Verbrauch und Flexibilität gemeinsam betrachtet und regionale Zusammenhänge besser aufgezeigt werden.
Am 8. Oktober zeigt ein Webinar, wie Mitarbeitende der Kreise das Tool nutzen können. Unterstützung beim Ausbau von Windenergie und Photovoltaik gibt es außerdem bei der KEA-BW und den regionalen Energieagenturen.