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Oberbürgermeisterwahl

OB-Wahl Weinheim: Möslang und Kriegel gehen in die Stichwahl

Keiner der acht Kandidaten hat am Sonntag in Weinheim die erforderliche absolute Mehrheit erreicht. Die beiden Bestplatzierten treten nun am 17. Mai gegeneinander an.
Zwei Personen stehen vor einer Holztür mit roten Zierelementen.

Treten Mitte Mai erneut gegeneinander an: Michael Möslang und Alexandra Kriegel.

Stadt Weinheim)

Weinheim. Bei der Oberbürgermeisterwahl in Weinheim haben Michael Möslang und Alexandra Kriegel die meisten Stimmen erhalten. Der Bürgermeister der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten (Kreis Karlsruhe) erhielt 39,3 Prozent, die Leiterin des Eigenbetriebs Stadtraumservice der Stadt Mannheim kam auf 24 Prozent. 

Für Wolfram Bernhardt (Grüne), Bürgermeister der Gemeinde Adelsheim im Neckar-Odenwald-Kreis, stimmten 17,6 Prozent der Wähler. Auf Rang vier folgt der Linken-Stadtrat Carsten Labudda mit 8,7 Prozent. 

Die Wahlbeteiligung lag bei 45,8 Prozent

Chancenlos waren die übrigen Bewerber mit jeweils unter fünf Prozent: Heiko Stilgenbauer, Gebietsmanager einer Supermarktkette, Matthias Hördt, Fachinformatiker und Weinheimer Gemeinderat, Qualitätsmanager Marcel Fieger sowie der Gartenbauer Awais Buttar, der bereits bei mehreren Bürgermeisterwahlen antrat.

Die Wahlbeteiligung in der rund 45.000 Einwohner zählenden Großen Kreisstadt lag bei 45,8 Prozent. Die OB-Wahl war nötig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber Manuel Just im Februar zum Landrat des Rhein-Neckar-Kreises gewählt worden war.

Möslang hatte CDU, Freie Wähler und FDP hinter sich

Für Möslang hatten sich im Vorfeld CDU, Freie Wähler und FDP im Gemeinderat ausgesprochen. Der 42-Jährige ist Mitglied der CDU, war aber parteiunabhängig angetreten. Die 56-jährige Weinheimerin Alexandra Kriegel wird von Teilen der SPD im Gemeinderat unterstützt. Sie besitzt ein Parteibuch der Sozialdemokraten, betonte aber ebenfalls ihre Parteiunabhängigkeit. Wichtige Themen waren im Wahlkampf unter anderem fehlender Wohnraum, die Belebung der Innenstadt und eine moderne Verwaltung.

Beide drückten laut einer Mitteilung der Stadt Weinheim am Sonntagabend ihre gegenseitige Wertschätzung für einen fairen, aber auch inhaltsstarken Wahlkampf aus. Nun wollen sie das Profil weiter schärfen und die eigenen Anliegen herausarbeiten.

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