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Urbane Daten 

So stärken Kommunen ihre Datengrundlage

Beim 7. Forum „Urbane Daten“ in Stuttgart geht es um die Frage, wie Städte und Landkreise Daten für Planung, Verwaltungsmodernisierung und Künstliche Intelligenz nutzen können. Im Mittelpunkt stehen organisatorische, technische und rechtliche Voraussetzungen sowie Praxisbeispiele aus Kommunen.
Mehrere Menschen auf weißem Boden mit grauen und bunten Linien.

Städten geben Einblick in den Einsatz urbaner Datenplattformen sowie in die Nutzung von Mobilitäts- und Umweltdaten.

dpa/Westend61/Gary Waters)

Stuttgart. Städte und Landkreise beschäftigen sich zunehmend mit der Frage, wie Daten genutzt werden können. Mit den dafür notwendigen Voraussetzungen befasst sich das 7. Forum „Urbane Daten“ , das vom 17. bis 19. November 2026 in Stuttgart stattfindet. Veranstalter ist das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Die Veranstaltung führt Beiträge aus der kommunalen Praxis mit Perspektiven aus Wissenschaft sowie Bundes- und Landesebene zusammen.

Schwerpunkt des Forums

Im Mittelpunkt stehen unter anderem Fragen der Datennutzung und Data Governance in Kommunen. Brigitte Lutz berichtet über Erfahrungen aus Wien und die Entwicklung von Open Data und Data Governance hin zu Data Excellence. Uwe Laufs vom Fraunhofer IAO stellt mit NAVA einen Ansatz vor, bei dem Sprachmodelle zur Unterstützung von Verwaltungsaufgaben eingesetzt werden. Dabei werden auch Anforderungen an Datenqualität und Zuständigkeiten thematisiert.

Der Forumstag befasst sich mit der fachbereichsübergreifenden Nutzung kommunaler Daten. Praxisbeispiele aus Heidelberg, Gütersloh und weiteren Städten behandeln unter anderem urbane Datenplattformen, Datenintegration, Sensorik und das Internet der Dinge (IoT) sowie Mobilitäts- und Umweltdaten. Ergänzend sind Beiträge der Bundesanstalt für Straßenwesen und des Innenministeriums Baden-Württemberg vorgesehen. Themen sind unter anderem Mobilitätsdaten, digitale Identitäten, Standards und sichere Infrastrukturen.

Strategische Umsetzung

Am zweiten Tag steht die strategische Verankerung von Datenmanagement in Städten und Landkreisen im Mittelpunkt. Das Strategieseminar behandelt unter anderem den Aufbau einer gemeinsamen Datenkultur sowie organisatorische Fragen bei der Umsetzung.

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