Vorbereitungen für Bau des größten Solarparks in der Region Stuttgart gehen in die nächste Runde

Stadtwerke-Chef Thomas Meier erläutert das Projekt.
Stefanie Schlüter)Weinstadt. Die Vorbereitungen für den derzeit größten Solarpark in der Region Stuttgart laufen auf vollen Touren. Entstehen soll er in der Stadt Weinstadt im Rems-Murr-Kreis. Derzeit laufen bei den Stadtwerken Weinstadt nach den Worten ihres Ersten Betriebsleiters Thomas Meier die Angebotsverhandlungen und die Beauftragung der Unternehmen für die Lieferung und die Errichtung des Umspannwerks, des Anschlussnetzes und des Großbatteriespeichers wird vorbereitet.
Der Stadtwerke-Chef und REBE-Vorstand ergänzte, die noch ausstehenden planungsrechtlichen Verfahren für den Solarpark und den Batteriespeicher sollten bis zum Jahresende zum Abschluss kommen. Zwei besonders wichtige Verfahren wurden bereits abgeschlossen. So hatte das Landratsamt Anfang August entschieden, das Areal des Solarparks aus dem Landschaftsschutzgebiet herauszunehmen.
Der Baubeginn ist für Frühjahr 2027 geplant
Möglich wird der Solarpark mit seinen 20 Hektar auf dem Schönbühl, dem Gelände eines ehemaligen Jugendheims, auch dank der Remstal Bürgerenergie. Die Genossenschaft, die zur Mitfinanzierung des Solarparks gegründet wurde, hat inzwischen 1304 Mitglieder. Diese haben Anteile im Wert von 6,9 Millionen Euro gezeichnet. Und damit wurde die ursprünglich angestrebte Summe von 2,5 Millionen Euro weit übertroffen.
Der Solarpark wird von den Stadtwerken Weinstadt betrieben. Sie wollen damit künftig ein Fünftel des Strombedarfs der Kommune decken. Der Bau des Solarparks sowie der Energiezentrale 10 mit großen Speichern für Strom und Wärme soll im Frühjahr 2027 starten, in Betrieb gehen soll die Freiflächensolaranlage bis Ende März 2028.
Die Bürger, die Anteile an der REBE gezeichnet haben kommen zu 56 Prozent aus Weinstadt. Nimmt man noch die Anteilszeichner aus dem Rems-Murr-Kreis dazu, sind 90 Prozent aus Stadt und Kreis. Ist der Park in Betrieb, sollen sie künftig auch eine entsprechende Rendite für ihre Anteile erhalten.
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