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Weinstadt gibt sich Regeln für den Bauturbo

Bei größeren Projekten im Geschosswohnungsbau soll in Weinstadt künftig 25 Prozent geförderter Wohnraum enstehen.
dpa/Westend61/Werner Dieterich)Weinstadt. Die Stadt Weinstadt hat einen Rahmen für den Bauturbo geschaffen. Dafür hat der Gemeinderat Leitlinien, einen Verfahrensablauf beschlossen sowie die Hauptsatzung angepasst. Die Große Kreisstadt im Rems-Murr-Kreis will so die neuen Möglichkeiten des Baugesetzbuchs zur Beschleunigung des Wohnungsbaus gezielt nutzen. Ziel nach Angaben der Stadt ist es, zusätzlichen Wohnraum schneller zu ermöglichen und gleichzeitig eine qualitätsvolle und geordnete Entwicklung sicherzustellen. „Der Bau-Turbo ist für uns kein Freibrief, sondern ein Werkzeug, das wir gezielt einsetzen“, so Oberbürgermeister Michael Scharmann (parteilos) .
Bei größeren Projekten im Geschosswohnungsbau sind ab einer zusätzlichen Wohnfläche von 500 Quadratmetern grundsätzlich 25 Prozent geförderter Wohnraum sowie Anforderungen an barrierefreies Bauen umzusetzen. Davon ausgenommen sind Vorhaben von Baugenossenschaften, da diese bereits vergleichbare Ziele verfolgen.