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Zweiter Wahlgang wird für Eislinger OB-Wahl notwendig

Die parteilosen Kandidierenden Oliver Marzian und Anja Sauer machen die OB-Wahl in Eislingen unter sich aus.
privat)Eislingen. Keine Entscheidung brachte die OB-Wahl vom Sonntag in Eislingen an der Fils (Kreis Göppingen). In die Stichwahl am 22. März gehen die Römersteiner Bürgermeisterin Anja Sauer sowie der Kämmerer Eislingens, Oliver Marzian. Sauer erzielte 33,5 Prozent der Stimmen, Marzian kam auf 30,5 Prozent. Ausgeschieden aus dem Rennen um die Nachfolge von Klaus Heininger (parteilos) ist der Eislinger Freie-Wähler-Rat und Fraktionsvorsitzende Andreas Cerrotta mit 19,2 Prozent sowie Uwe Reik, Stadtrat von „Wir für Eislingen“ mit 14,2 Prozent der Stimmen. Stadtplaner Ralph Kraus erzielte ein 2,4-Prozent-Ergebnis. Cerrotta betreibt eine Physiotherapiepraxis, Uwe Reik arbeitet bei Netze BW.
Damit haben sich die Eislinger für ein Duell der Verwaltungsprofis entschieden. Sauer ist seit vier Jahren Bürgermeisterin der 4100-Einwohner-Gemeinde Römerstein. Zuvor hat die 50-Jährige vorwiegend beim Gemeindeverwaltungsverband Laichinger Alb und als Hauptamtsleiterin von Heroldstatt gearbeitet.
Zwei Absolventen der Verwaltungshochschule Ludwigsburg
Oliver Marzian ist wie Sauer Verwaltungswirt und arbeitet derzeit als Fachbereichsleiter Bürgerdienste im Eislinger Rathaus, wozu auch die Kämmerei gehört. Zuvor hat der 53-jährige Marzian viele Jahr in der Stadtverwaltung von Ebersbach an der Fils gearbeitet, etwa im Personalmanagement und als Kämmerer. Diesen Posten bekleidet er seit sieben Jahren auch in Eislingen.
Die Wahlbeteiligung am Sonntag lag bei 54,4 Prozent. Interessanter fanden die Eislinger offenbar die Landtagswahl. An dieser beteiligten sich 60,9 Prozent der Wahlberechtigten.