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Gemeinschaftsprojekt für nachhaltige Baukunst

Studierende der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart entwickeln Konzepte für eine Künstler-Residenz in Neuhausen.
IMAGO/imageBROKER)Neuhausen. Der Kunstverein Neuhausen und „The Baukunst Studio“ der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart haben ein außergewöhnliches Gemeinschaftsprojekt gestartet. Unter dem Titel „ResiDensity“ entwickeln Studierende der Staatlichen Akademie für Bildende Künste Stuttgart Konzepte für eine Künstler-Residenz im Projektraum des Kunstvereins – einer ehemaligen Jesuitenkapelle in Neuhausen.
Das Projekt verbindet architektonisches Entwerfen mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen. Dabei sollen sowohl die Geschichte des Ortes als auch ökologische Aspekte in die Entwürfe einfließen. Die Zusammenarbeit knüpft an die Forschungs- und Lehrinitiative „Utopias of Change for the 21st Century to Save Our Earth“ an, mit der sich „The Baukunst Studio“ unter Leitung von Mark Blaschitz seit 2020 beschäftigt. Im Fokus stehen nachhaltiges Bauen und Perspektiven für Architektur im gesellschaftlichen Wandel.
Die Recherchephase hat bereits am 13. Mai begonnen – mit einer Ortsbegehung gemeinsam mit Biologinnen und Biologen der Universität Hohenheim sowie einer „Self-Residency“, für die die Studierenden zwei Tage und eine Nacht vor Ort waren, um die Rahmenbedingungen kennen zu lernen. Die ersten Entwürfe werden ab dem 13. Juni öffentlich präsentiert. Im Juli folgen Fachgespräche, Vorträge und die zweite Präsentation im Projektraum. Eine Auswahl der Arbeiten wird anschließend im Rahmen des jährlich stattfindenden Rundgangs der Kunstakademie Stuttgart vom 17. bis zum 20. Juli gezeigt.