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Internationale Bauausstellung

IBA 27 bekommt literarische Beobachter auf Zeit

Für die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart werden drei Literaturstipendien vergeben, die Autorinnen und Autoren in laufende Stadtentwicklungsprojekte einbinden.
Blick aus einem Fenster auf eine Kirche und Bäume bei blauem Himmel mit Wolken.

Vom 24. April bis 30. Oktober 2027 macht die IBA’27 die Zukunft des Bauens und Stadtmachens erlebbar in zentralen Ausstellungen in der Stuttgarter Innenstadt, auf dem Weißenhof und weiteren Ausstellungsorten in der Region.

IBA’27/Ursula Hoffmann)

Stuttgart. Die Internationale Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart bekommt literarische Beobachterinnen und Beobachter auf Zeit. Der Verein IBA’27 Friends, das Stuttgarter Schriftstellerhaus und die Klett Gruppe vergeben gemeinsam drei Literaturstipendien, die weit mehr sind als ein klassisches Förderprogramm: Autorinnen und Autoren sollen mitten hinein in die Transformation der Stadtregion Stuttgart ziehen – dorthin, wo gebaut, gerungen und geplant wird.

Die IBA’27 stellt 100 Jahre nach der Weißenhofsiedlung die Frage, wie wir leben, wohnen und arbeiten wollen. Von April bis Oktober 2027 wird die Landeshauptstadt zur offenen Versuchsanordnung: mit Ausstellungen in der Innenstadt, am Weißenhof und in der Region und mit zahlreichen Projekten, die bis zum Ausstellungsjahr 2027 nicht fertig sind.

Mit den neuen „StadtRegionschreiber:innen“ rückt nun eine literarische Perspektive in diesen Prozess. Drei Autorinnen und Autoren erhalten jeweils 4000 Euro und leben für drei Monate in Stuttgart. Ihre Unterkunft liegt auf dem Klett-Areal am Feuersee – einem IBA-Projekt im Umbau. Die Idee: Literatur soll die Transformation nicht nur begleiten, sondern aus ihr heraus entstehen. Die Autorinnen und Autoren sollen Projekte in Stadt und Region erkunden, mit Beteiligten sprechen und beobachten, wie Digitalisierung, Globalisierung und Wohnraummangel die Stadt verändern. Bewerbungen sind bis 31. August möglich.

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