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Kooperation für den ersten Schritt ins Opernleben

Das neue Opernstudio Baden-Württemberg, ein Kooperationsprojekt der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK), dem Theater und Orchester Heidelberg und dem Theater Ulm, startet zur Spielzeit 2026/27.
hmdk/Oliver Röckle)Stuttgart/Heidelberg/Ulm. Ein Gesangsstudium ist noch kein sicherer Weg auf die Opernbühne. Zwischen Ausbildung und erstem Engagement müssen junge Sängerinnen und Sänger den Theateralltag kennenlernen. Hier setzt das neue Opernstudio Baden-Württemberg an: Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart (HMDK), das Theater und Orchester Heidelberg und das Theater Ulm kooperieren, um beim Einstieg in den Beruf zu unterstützen.
Zur Spielzeit 2026/27 startet das Förderprojekt mit drei Studierenden der Stuttgarter Opernschule. Sie werden für eine Spielzeit als Solistinnen und Solisten an den beiden Theatern engagiert und wirken in insgesamt vier Produktionen mit. Dabei sammeln sie Erfahrungen unter professionellen Bedingungen und lernen die Zusammenarbeit mit Orchestern, Regieteams und Ensembles kennen. Elena Salvatori wirkt in Ulm an der Neuproduktion von „A Streetcar Named Desire“ mit. Am Theater und Orchester Heidelberg ist Andi Jin in Händels „Agrippina“ zu erleben. Jasper Lampe übernimmt Rollen in Puccinis „Tosca“ und Webers „Der Freischütz“.
Das Opernstudio verbindet die künstlerische Betreuung an der Hochschule mit unmittelbarer Bühnenerfahrung. Die Nachwuchskräfte können sich in unterschiedlichen Produktionen erproben und lernen die Abläufe eines Repertoiretheaters kennen. Zugleich bauen die Partner die Zusammenarbeit zwischen Ausbildung und professionellem Musiktheater aus. In Heidelberg und Ulm beginnen zur Spielzeit 2026/27 neue Intendanzen. Das Opernstudio soll langfristig fortgeführt werden. (sta)